Neue Abnehm-Medikamente: Wie Roche den Anschluss an den lukrativen Markt schaffen will



upg. In der heutigen Zeit, in der Wirtschaftswachstum in den USA, Japan und Europa fast nur noch mit zusätzlichen Schulden erreicht wird und Kriege das Problem verschärfen, gewinnt dieser Beitrag von Hanspeter Guggenbühl aus dem Jahr 2019 neue Aktualität.
In jungen Jahren forschte der Alte, der 2018 verstorbene Ökonom Hans Christoph Binswanger, noch nach Auswegen aus dem umweltschädigenden Wachstum der Wirtschaft. Er war von 1972 bis 1977 Co-Leiter einer interdisziplinären Arbeitsgruppe namens Nawu («Neue Analysen für Wachstum und Umwelt»), die sich folgende Frage stellte: «Wie ist es möglich, aus der Phase eines exponentiellen Wachstums ohne ökonomische Krisen in ein ökonomisch-ökologisches Gleichgewicht zu gelangen?»
Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit veröffentlichte die Arbeitsgruppe 1978 im «Nawu-Report: Wege aus der Wohlstandsfalle». Der Nawu-Report enthält Vorschläge für eine Ökologisierung der Wirtschaft sowie den Aufbau einer alternativen Gesellschaft, in der wesentliche Lebensbereiche aus der monetären Wirtschaft ausgegliedert und damit dem Wachstumsdrang entzogen werden. Umsonst: Seit der Veröffentlichung dieser Forschungsresultate im Jahr 1978 hat sich die Schweizer Wirtschaftsleistung real verdoppelt, jene der Welt vervielfacht. Auch die Plünderung der natürlichen Ressourcen wuchs weiter.
Gleiche Diagnose beider Binswanger
In späteren Jahren kapitulierte der alternde Ökonomie-Professor: «Die Wirtschaft ist zum Wachstum verurteilt», schrieb Hans Christoph Binswanger 1994. Und in seinem dicken Spätwerk «Die Wachstumsspirale» belegte er seine These mit Modellen und mathematischen Formeln.
Der Junge, Binswangers Sohn Mathias, kommt schon in mittleren Jahren zum gleichen Befund und packt ihn gleich in den Titel seines neuen, 2019 erschienenen Buchs: «Der Wachstumszwang». Im Untertitel wiederholt und ergänzt er seinen ernüchternden Befund: «Warum die Volkswirtschaft immer weiter wachsen muss, selbst wenn wir genug haben.» Mit den Worten «muss» und «Zwang» widerspricht er ebenfalls der weit verbreiteten Meinung, die real existierende Marktwirtschaft sei frei.
Die Versuche der beiden Binswanger, diesen Zwang zu überwinden, wirken harm- und zahnlos: Während Vater Hans Christoph vorschlug, Aktiengesellschaften durch Stiftungen zu ersetzen, setzt Sohn Mathias jetzt auf Genossenschaften. Damit lasse sich der Zwang zum Wachstum zwar etwas dämpfen, aber nicht beseitigen, denn, so lautet das ernüchternde Fazit im jüngsten Buch des damals 56-jährigen Professors für Volkswirtschaft: «Wir müssen wachsen, wenn wir nicht in eine Abwärtsspirale geraten wollen, in der die Wirtschaft bei steigender Arbeitslosigkeit immer mehr schrumpft. Genau das ist der Wachstumszwang!»
Weder beim verstorbenen Vater noch beim quicklebendigen Sohn gibt es also eine neue Erkenntnis – oder gar grundlegende Alternativen zum heutigen Zwangs-Wirtschaftssystem. Trotzdem lohnt es sich, das Buch zu lesen, und zwar wegen des zweiten Teils, in dem Mathias Binswanger die Begleiterscheinungen und Konsequenzen der zum Wachstum verurteilten Wirtschaft beschreibt. Da entwickelt sich seine Analyse zur brillant formulierten Realsatire* über die Zwänge von Konsum und Produktion:
Die Satten zum Konsum zwingen
Einerseits stösst das Wachstum der Wirtschaft an die Grenze des Bedarfs. Für eine Gesellschaft, die genug hat, lohnt es sich nicht mehr, den Konsum weiter zu steigern. Um diese Grenze zu überwinden, muss die Wirtschaft also immer neue Bedürfnisse wecken. Wie das funktioniert, hat in den 1960er-Jahren schon Vance Packard in seinem Buch «Die geheimen Verführer» gezeigt. Mathias Binswanger aktualisiert diesen Mechanismus im Kapitel 8 unter dem Titel «Stetiges Wachstum des Konsums trotz Sättigung» an neueren Beispielen. Leseprobe:
«So wussten Menschen bis vor einigen Jahren noch nicht, dass sie das Bedürfnis haben, täglich Herzfrequenz, Tagesaktivitäten, verbrannte Kalorien und ihren Schlaf zu erfassen. Dank den Anstrengungen der Hersteller von Gesundheitsuhren wurde dieses Bedürfnis jedoch in ihnen ‚geweckt‘, und Gesundheitsuhren bzw. Fitness-Tracker werden heute in grossen Mengen verkauft.»
Weil es aber immer noch Menschen gibt, die dem Gewitter von Werbung und Marketing widerstehen und ihren Konsum nicht freiwillig steigern, muss man sie dazu zwingen. Dazu gehört die Strategie, die Gebrauchsdauer von Produkten oder Dienstleistungen künstlich zu verkürzen. Als Beispiel nennt der Autor die Strategie, Smartphones schneller als nötig zu Schrott reifen zu lassen, indem die Hersteller laufend neue Modelle und Software anbieten. «Um diesem Prozess etwas nachzuhelfen, wird dann nicht selten der Support für ältere Modelle und Versionen eingestellt.»
Neben der Privatwirtschaft sorgt aber auch der Staat für eine Zunahme von mehr oder weniger erwünschtem «Zwangskonsum». Dazu gehören zum Beispiel subventionierte Windkraftwerke oder Elektroautos, welche Landschaftsschützer, Velofahrer oder Stubenhocker mitfinanzieren müssen, obwohl sie die subventionierten Dinge gar nicht wollen oder brauchen können. Als gewichtiges Beispiel führt Binswanger die Prämien der obligatorischen Krankenkassenversicherung ins Feld, die zwangsweise und obendrein überdurchschnittlich wachsen, weil die «meritorischen Güter», also die von der Allgemeinheit zu finanzierenden (Gesundheits-)Leistungen, dem Markt weitgehend entzogen sind.
Wachstumszwang führt zu «Bullshit» (Munischeisse)
Einerseits treibt also der – mehr oder weniger freiwillig zunehmende – Konsum das Wachstum der Wirtschaft an. Andererseits resultiert das Wachstum aus der Effizienzsteigerung in der Produktion. Das begann mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und setzt sich heute mit der Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche fort. Diese Steigerung der Effizienz spart(e) Arbeit. Doch dank Ausweitung der Menge konnte die produzierende Wirtschaft das Arbeitsvolumen bisher trotzdem steigern und Arbeitslosigkeit in grösserem Umfang vermeiden. Möglich war das und wird künftig möglich sein, weil die Bürokratie weiter um sich greift und neue Arbeitsplätze schafft, analysiert Mathias Binswanger. Dazu eine weitere Leseprobe:
«Die negative Spirale von arbeitssparendem technischem Fortschritt und sinkender Beschäftigung würde schnell zu Arbeitslosigkeit und einem Rückgang des Konsums führen, wenn nicht an anderer Stelle neue Jobs entstünden. Und diese anderen Stellen sind heute zu einem erheblichen Teil einer wachsenden Bürokratie zu verdanken. Auf diese Weise wird Bürokratie zu einem ambivalenten Phänomen. Einerseits behindert diese Menschen und Wirtschaft in ihrer Entfaltung und macht das Leben insgesamt unattraktiver und komplizierter. Andererseits brauchen wir diese Bürokratie, damit noch ausreichend Menschen beschäftigt werden können, wenn es gleichzeitig immer weniger Menschen in der Produktion braucht.»
Während andere Ökonomen die Ausweitung der Bürokratie primär beim Staat beobachten und kritisieren, ortet Binswanger diese auch bei privaten Unternehmen sowie beim «New Public Management» (NPM), das in den 1990er-Jahren eingeführt wurde, um die Effizienz staatlicher Tätigkeit mit modernen Managementmethoden zu steigern. Doch das Gegenteil geschah: Das NPM wurde «Ausgangspunkt für eine neue Controlling-, Evaluations- oder Optimierungsbürokratie», und diese beschränke sich «nicht auf die öffentliche Verwaltung», schreibt Binswanger und fährt fort: «Neben typisch bürokratischen Tätigkeiten wie Administration, Organisation, Überwachung, Kontrolle, Registrierung, Dokumentation, Evaluation oder Kodierung umfasst sie beispielsweise auch Zertifizierung, Akkreditierung sowie Beratung, Coaching oder Mentoring. An der Arbeit sind dabei fast ausnahmslos ausgebildete Spezialisten und Experten.»
In diesem Zusammenhang stützt sich Binswanger auf das Buch des Anthropologen David Graeber mit dem Titel «Bullshit-Jobs» und weist damit auf ein «zentrales Phänomen der gegenwärtigen Entwicklung von kapitalistischen Wirtschaften» hin: «Es gibt immer mehr Jobs, die unserer traditionellen Vorstellung einer sinnvollen Tätigkeit nicht mehr entsprechen.»
Entsprechend ernüchternd ist denn auch das Fazit, das Binswanger aus seiner vielfältigen Analyse zieht: «Der Wachstumszwang verhindert, dass eine höhere Arbeitsproduktivität in mehr Freizeit umgesetzt wird. Stattdessen braucht es in zunehmendem Ausmass eine Bürokratie, die in der Lage ist, Vollbeschäftigung weiterhin zu garantieren, selbst wenn es sich dabei um Bullshit-Jobs handelt.»
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* Realsatire: Die Unsitte, den Autor zu fragen, wie er über sein eigenes Werk urteilt, hat der Rezensent hier unterlassen. Er weiss darum nicht, ob Mathias Binswanger sein Buch «Der Wachstumszwang» (Wiley-VCH Verlag, 2019) selber als Satire versteht. Real ist sie allemal.
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mdb. Von Mitte Februar bis Mitte März 2025 sind auf Infosperber fünf Artikel zu diesem Thema erschienen. Hier sind nun alle kritisierten plus viele zusätzliche Ausdrücke aufgelistet. Einige stammen von Infosperber-Leser Jürg-Peter Lienhard, andere von Infosperber-Korrektor Benedikt Weissenrieder.
Kürzlich berichtete Radio SRF über «geopolitische Spannungen». «Spannungen» ist ein Oberbegriff. Er kann vielerlei bedeuten: «Missstimmung», «Unstimmigkeiten», «Differenzen», «Unfriede», «Querelen», «Zerwürfnis», «Streit». Gemeint war etwas anderes – nämlich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Der Oberbegriff «Spannungen» ist nichtssagend – und in diesem Fall verharmlosend. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist nicht eine kleine «Unstimmigkeit», sondern eine «Tragödie».
Solche Oberbegriffe sind unter Journalisten in Mode gekommen. Oberbegriffe tönen gescheit, aber sie sagen nichts. Weitere solche Oberbegriffe sind «Ausrufezeichen», «Event», «Feindseligkeiten», «Stakeholder», «Thema», «toxisch», «Unregelmässigkeiten» oder «Verwerfungen».
Sogar von «Gastronomen» ist häufig die Rede. Dabei liesse sich ganz einfach sagen, ob es sich um einen «Wirt», einen «Hotelier», einen «Koch» oder einen «Kellner» handelt.
Oder das «Paper»: Ist es eine «Notiz»? Sind es «Unterlagen»? Ist es ein «Vertrag»? Oder eine «Doktorarbeit»?

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Ausgerechnet die Schweizerische Nationalbank, aber auch die Grossbank UBS sind Mitbesitzerinnen eines Software-Konzerns, der unter anderem die US-Regierung unterwandert. Palantir half etwa der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) mit ihrer Software, um gegen illegale Migration vorzugehen.
Software von Palantir wird auch für völkerrechtswidrige Kriege eingesetzt. Der Konzern arbeitet eng mit der israelischen Regierung im Krieg in Gaza und in Libanon zusammen.
Amnesty International hatte Palantir bereits im Jahr 2020 dafür kritisiert, dass das Unternehmen seinen Sorgfaltspflichten im Bereich der Menschenrechte gemäss internationalen Standards nicht nachgekommen sei.
Der Software-Konzern Palantir wird von den fundamentalistischen Milliardären Peter Thiel und Alex Karp kontrolliert. Mit KI-Software und Datenplattformen versorgt Palantir Militär, Geheimdienste, Polizei und Grenzbehörden befreundeter Staaten. 2025 schloss die US‑Armee Milliardenverträge mit Palantir ab. Diese Verträge sichern dem Militär den Zugang zu dessen Software für die nächsten zehn Jahre. Die Software unterstützt Kriegsführung, Logistik, Geheimdienstanalysen und das Auswerten innenpolitischer Daten.
Ehemalige Manager von Palantir besetzen – wie solche von Anduril, Meta oder Open-AI – Schlüsselpositionen in Washington und im Pentagon.
Peter Thiel erklärte offen, «Freiheit und Demokratie» seien «nicht mehr miteinander vereinbar». «Le Monde diplomatique» stellte fest: «In den USA wird der Staat grundlegend umgebaut. Tech-Unternehmen wie Palantir und Anduril (deren wichtiger Geldgeber Peter Thiel ist) übernehmen zentrale hoheitliche Aufgaben. Diese ‹Privatisierung der Souveränität› greift zunehmend auch in Europa.»
SNB und Schweizer Konzerne sind Mitbesitzer
Der Wert aller Palantir-Aktien lag Ende 2025 bei rund 450 Milliarden Dollar. Investoren aus der Schweiz halten nach Angaben der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC Palantir-Aktien im Wert von fast drei Milliarden Dollar:
| Aktionäre | Aktienwert Ende 2025 in Dollar |
| UBS Group AG | 1,2 Milliarden |
| Schweizerische Nationalbank | 1,1 Milliarden |
| Pictet Asset Management | 219,7 Millionen |
| Zürcher Kantonalbank | 135,8 Millionen |
| Swiss Life | 135,8 Millionen |
| Zürich Versicherungen | 102,7 Millionen |
| Bank Julius Bär | 46,1 Millionen |
| Quelle: U.S. Securities and Exchange Commission |
Die Nationalbank hat seit Trumps Wiederwahl ihr Aktienpaket von 5,75 Millionen Palantir-Aktien bis Ende 2025 um 8,5 Prozent auf 6,24 Millionen Stück erhöht.
Gegenüber der «Republik» liess die Nationalbank verlauten, man investiere in keine Unternehmen, «die grundlegende Menschenrechte massiv verletzen». Warum sie es trotzdem tut, wollte die Nationalbank nicht erläutern.
Die UBS wollte überhaupt nicht Stellung nehmen.
Weitere Schweizer Aktionäre sind die Privatbank Union Bancaire, Bank Vontobel und andere. Einige Investoren wie der norwegische Vermögensverwalter Storebrand haben ihre Palantir-Aktien verkauft.
Professorin Tara Van Ho von der St. Mary’s University in Texas, Expertin für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen, erklärte gegenüber «Follow the Money»: «Wenn begründete Bedenken hinsichtlich Menschenrechtsverletzungen bestehen, an denen Palantir beteiligt ist, müssen Finanzakteure ihren Einfluss auf Palantir geltend machen und versuchen, eine Änderung des Verhaltens des Unternehmens zu bewirken.» Falls Palantir sich weigere, sein Verhalten zu ändern, «müssen sie Wege finden, diese Geschäftsbeziehung zu beenden».
Europäische Banken, Vermögensverwalter, Versicherer und Pensionsfonds besassen Ende 2025 Palantir-Aktien im Wert von mindestens 27 Milliarden US-Dollar. Das ergab eine grenzüberschreitende Untersuchung unter der Leitung von «Follow the Money» – gemeinsam mit der belgischen Zeitung «De Tijd», der dänischen «Børsen», dem österreichischen «Der Standard», der Schweizer «Republik», dem norwegischen «Morgenbladet», dem britischen «The Nerve» und der spanischen Zeitung «El País».

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Seit vier Jahren scheitert die russische Armee daran, die östlichen Teilrepubliken der Ukraine, die sie in die Russische Föderation eingegliedert hat, vollständig zu besetzen. Seit dem Einmarsch am 24. Februar 2022 hat Russland 1,2 Millionen Soldaten verloren – durch Tod, Verwundung oder Desertation. Diese Zahl nennt das Center for International Strategic Studies.
Die Verluste wurden mit der Zeit immer grösser: Allein 2025 verlor die russische Armee nach Angaben der Nato an den Fronten 400’000 Soldaten.
Trotz dieses gewaltigen Aderlasses blieben die Gebietsgewinne 2025 mit 0,8 Prozent des ukrainischen Territoriums minimal.
Ein Beispiel: Schon im August 2024 hatte Russland verkündet, die Armee sei «kurz vor der Einnahme» der Industriestadt Pokrowsk. Doch die vollständige Eroberung gelang erst im Januar 2026. Drei Viertel der Infrastruktur der Stadt sind seit Langem zerstört.
Gleichzeitig konnte die Ukraine im Donbas den Schutzring um die wichtigen ukrainischen Industriestädte Slowjansk, Kramatorsk, Druschkiwka und Kostjantyniwka verstärken. Nach russischer Lesart gehören diese Städte zur Russischen Föderation. Doch Russland schaffte es in den letzten vier Jahren nicht, sie einzunehmen.
In den aktuellen «Friedensverhandlungen» fordert Präsident Putin von der Ukraine, die vier Städte kampflos an Russland abzutreten. Präsident Selensky und seine Berater zeigen sich jedoch überzeugt, sie noch lange halten zu können.
Russland verfolgt weiterhin das Ziel, die beiden Oblaste (Verwaltungsbezirke) Donezk und Luhansk im Donbas sowie die Oblaste Cherson und Saporischschja ausserhalb des Donbas vollständig zu kontrollieren. Nach Volksabstimmungen im Jahr 2022 nahm Russland diese Gebiete in die Russische Föderation auf.
Seither ist es der russischen Armee nicht gelungen, diese Regionen im Osten der Ukraine zu erobern – obwohl kein einziger Nato-Soldat auf ukrainischer Seite kämpfte.
Der Krieg um den Donbas reicht bis 2014 zurück, als sich die mehrheitlich prorussische Bevölkerung mit russischer Unterstützung gegen den prowestlichen Umsturz in Kiew stellte.
Inzwischen verschlingen Russlands Ausgaben für Militär, Sicherheit, Zahlungen an Kriegsopfer und die Zinsen auf Staatsschulden mehr als die Hälfte des gesamten russischen Haushalts. Defizite, Inflation, Versorgungsengpässe und Rekrutierungsprobleme verschärfen die Lage weiter.
Rüstungslobby überzeichnet Bedrohungslage
Die verbreitete Darstellung, Russland könne in wenigen Jahren einen Nato-Staat angreifen, falls der Westen nicht massiv aufrüste, erscheint vor diesem Hintergrund als Propaganda des militärisch-industriellen Komplexes. Dahinter stehen lukrative Milliardengeschäfte. Neben der Rüstungsindustrie profitieren auch viele Investoren.
Rüstungskonzerne und das Pentagon finanzieren Think‑Tanks mit harmlos klingenden Namen, die Feindbilder zeichnen, Ängste schüren und die militärische Stärke von Gegnern übertreiben. Sie beliefern Nachrichtenagenturen und grosse Medien mit passenden Informationen.
Sie kümmern sich wenig um reale Risiken. Jedes Bedrohungsszenario ist ihnen recht – egal, wie unrealistisch es ist, solange die Kassen klingeln und die Aktienkurse steigen. Im Hinblick auf Irak und Afghanistan hatten sie Siegesszenarien verbreitet. Und jetzt wieder für Iran.
Es gilt die alte PR-Regel: Wiederholt man eine Behauptung oft genug – oft gestützt auf «Geheimdienstinformationen» –, wird sie irgendwann als Wahrheit empfunden.
Schon vor fünfzehn Jahren prangerte Tom Curley, Chefredaktor der Nachrichtenagentur AP, den immensen Einfluss des US-Kriegsministeriums auf seine Journalisten an. Als ihm der Kragen platzte, enthüllte er unglaubliche Details über die PR-Maschinerie des Pentagons.
Im Brüsseler EU-Zentrum haben die zehn grössten Rüstungskonzerne ihr Lobby-Budget in den letzten Jahren um mehr als die Hälfte aufgestockt. Diese Investition zahlt sich offensichtlich aus.
Die Tatsache bleibt: Russland ist Westeuropa militärisch, technologisch, ökonomisch und demographisch unterlegen. Ein Frontalangriff auf ein Nato-Land ist höchst unwahrscheinlich, selbst wenn Putin solche Absichten überhaupt hätte.
Die hybride Kriegsführung
Manchmal räumen selbst Rüstungs- und Nato-Lobbyisten ein, dass ein konventioneller Angriff Russlands auf ein Nato-Land in absehbarer Zeit höchst unwahrscheinlich sei. Trotzdem beharren sie darauf, mit Raketen, Kampflugzeugen, Panzern und Drohnen massiv aufzurüsten.
Ihr Argument: Russland bedrohe die Nato und Europa schon heute mit hybriden Aktivitäten im Cyberraum. Barbara Gallo, Leiterin der Abteilung für hybride Bedrohungen im Europäischen Auswärtigen Dienst, sprach Ende Oktober 2025 von der «Militarisierung aller Bereiche von Lebensmitteln über Energie bis hin zur Migration». Sie sprach von Informationsmanipulation, Wahlbeeinflussung, Sabotage, Störungen der Satellitenkommunikation und Ähnlichem. Russland handle «aggressiv, gewalttätig und rücksichtslos». Ein Ziel bestehe darin, «die Einigkeit der Verbündeten politisch zu testen, sie zu spalten und die Beziehungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zu belasten». So habe Weissrussland «Schmugglerballons» nach Litauen geschickt und in europäischen Militäreinrichtungen seien verdächtige Drohnen aufgetaucht.
Der Einsatz hybrider Mittel, um Gegner mit offenen und versteckten Aktionen politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich zu schwächen oder zu erpressen, war besonders während des Kalten Krieges weit verbreitet – sowohl bei den USA als auch bei der Sowjetunion. Heute greifen Russland, die USA, Israel und andere Mächte zu ähnlichen Methoden.
Laut dem Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich kombiniert die «hybride Kriegsführung» politische, wirtschaftliche, mediale, geheimdienstliche, cybertechnische und paramilitärische Einsatzformen.
Es sei kein neues Phänomen: «Die Tendenz von Staaten, ihre Interessen gegenüber anderen Staaten auch mithilfe von subversiven Mitteln und unterhalb der Kriegsschwelle durchzusetzen, ist wohl ebenso alt wie zwischenstaatliche Konflikte an sich. […] Angriffe, die man heutzutage als hybrid bezeichnen würde, waren während des Kalten Krieges weit verbreitet (oft als Aktive Massnahmen oder Covert Action der Geheimdienste CIA oder KGB bezeichnet).»
Zu den wirksamsten nicht-militärischen Mitteln zählen wirtschaftliche und finanzielle Boykotte, die vor allem die USA und die EU nutzen würden, erklärte Olga Nemanezhyna, Expertin für Schwedens System der totalen Verteidigung.
Gängige Abwehrmassnahmen
Was dem militärisch-industriellen Komplex weniger gefällt: Raketen, Kampfflugzeuge, Panzer und Drohnen sind gegen hybride Aktivitäten nutzlos. In der aktualisierten Strategie zur Abwehr hybrider Bedrohungen, welche die Nato am 29. Januar 2026 vorstellte, spielen schwere Waffen keine Rolle. Im Fokus stehen Informationsbeschaffung durch Geheimdienste und Polizei, Abwehr von Desinformation, der Schutz vor Angriffen auf Datenbanken und Infrastrukturen.
Nur wenn hybride Aktionen – was äusserst unwahrscheinlich ist – die «Schwelle eines bewaffneten Angriffs» überschreiten, etwa durch das Zerstören der Militärinfrastruktur, der Stromversorgung oder der Kommunikationssysteme, käme militärisches Eingreifen in Frage. Eine starke Cyberabwehr soll jedoch sicherstellen, dass es nie so weit kommt.
Georg Häsler, «NZZ»-Bundeshausredaktor und Miliz-Oberst der Schweizer Armee, wirft dem Bundesrat und seiner «Blase aus Beratern, Verbandsfunktionären und Parlamentariern» vor, die Kriegsgefahr zu unterschätzen.
Mit ihrer zögerlichen Aufrüstung handelten sie «gelinde gesagt fahrlässig». Seine Begründung:
«Die Nachrichtendienste der Länder an der Nato-Ostflanke – die skandinavischen und baltischen Staaten und auch Polen – rechnen mit einer Eskalation mit Russland ab 2028. Schweden schliesst auch eine frühere Eskalation nicht aus.»
Auf ein solches Szenario sei die Schweiz nicht vorbereitet, kritisiert Häsler in der «NZZ» vom 13. März 2026. Er sieht weniger einen Einmarsch fremder Truppen in die Schweiz als vielmehr ballistische Raketen, Marschflugkörper und Drohnen, die den Alpenraum erreichen und die Knotenpunkte des europäischen Stromnetzverbundes und andere kritische Infrastrukturen zerstören. «Von diesen hängen der Wohlstand und die Sicherheit Europas ab.»
Warum die Nato solche Raketen, Marschflugkörper und Drohnen vor dem Überflug über ein Nato-Land nicht abfangen und unschädlich machen würde, lässt Häsler offen.
Da weder auf die SP noch auf die SVP Verlass sei, fordert Häsler «dringend eine Koalition der Vernünftigen, die die Dinge an die Hand nehmen». Er denkt an «Politikerinnen und Politiker, die nicht ihre eigene Blase bespassen, sondern im Landesinteresse handeln wollen.»
Für den Oberst der Schweizer Armee steht fest: «Ein Gemeinwesen muss sich verteidigen können und auch wollen, sonst verliert es seine Daseinsberechtigung.»
Ländern wie Panama oder Costa Rica, die keine Armee unterhalten, spricht Häsler diese Daseinsberechtigung offensichtlich ab.
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Der Boden wird immer knapper und teurer. Wer Boden besitzt, kann warten. Sein Vermögen vervielfacht sich, ohne dass er irgendetwas tun muss. Aus einer Leistungsgesellschaft ist eine Gesellschaft privilegierter Bodenbesitzender geworden.
In der Schweiz kostet heute ein Quadratmeter Boden durchschnittlich dreimal so viel wie vor 25 Jahren. Vor allem wegen der gestiegenen Bodenpreise sind Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen mehr als doppelt so viel wert wie noch im Jahr 2000. Das geht aus einer Statistik der Maklerfirma Neho hervor. Auch Mehrfamilienhäuser kosten heute doppelt so viel.
Ein Beispiel: Wer vor 25 Jahren ein Einfamilienhaus kaufte, das eine Million kostete, und eine Hypothek in Höhe einer halben Million aufnahm, ist heute eine Million Franken reicher:

Wer damals eine Hypothek nicht nur für die Hälfte des Kaufpreises aufnahm wie im obigen Beispiel, sondern für 75 Prozent und nur 250’000 Franken selber zahlte, dessen Vermögen hat sich in 25 Jahren sogar verfünffacht (von 250’000 auf 1’250’000).
Eine Verdreifachung oder Vervierfachung des Vermögens im Zeitraum von 25 Jahren ist Schweizer Durchschnitt. In der Stadt Zürich dauerte es nur 12 Jahre – von 2010 bis 2021 –, bis ein solcher Hausbesitzer sein Vermögen vervielfachen konnte. Denn in dieser Zeit stiegen die Bodenpreise in Zürich um 130 Prozent, die Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen innerhalb von nur 12 Jahren um 100 Prozent. Seither ist der Preisanstieg geringer.
Der Vermögensgewinn bleibt in der Familie unversteuert
Wenn das Haus an direkte Erben weitergegeben wird, bleibt die Million «Gewinn» oder Bodenrente in der Tasche der Familie. Erst wenn der Besitzer oder die Besitzerin das Haus oder die Wohnung verkauft, erheben die Kantone eine bescheidene Gewinnsteuer von durchschnittlich 15 Prozent (abhängig von der Zeitdauer des Besitzes). Der ganze Rest des Bodengewinns bleibt unversteuert.
Auf dem höheren Vermögen fällt jährlich lediglich die normale, progressive kantonale Vermögenssteuer in Höhe von 0,1 bis 0,9 Prozent an (Durchschnitt 2025: 0,3 Prozent). Nach neuen Vorschlägen soll eine bescheidene Vermögenssteuer des Bundes dazukommen.
Eine privilegierte Schicht konnte seit dem Zweiten Weltkrieg auf drei Arten ein Billionen-Vermögen anhäufen:

Die Preise des Bodens – und damit die Preise der Häuser sowie die Mietzinse – schnellen aus folgenden Gründen in die Höhe:
Architekturkritiker Benedikt Loderer fasste es vor ein paar Monaten in der «NZZ» wie folgt zusammen: «Bauland ist ein endliches Gut, vor allem in der Schweiz. Das Gut wird knapper und teurer. Wenn Sie mich fragen, müssen wir endlich über das Bodenrecht diskutieren. Sonst können wir die Debatte gleich sein lassen.» Auf die Frage, was er denn vorschlage, meinte Loderer: «Der Boden muss verstaatlicht werden. Dann kann der Staat den Boden im Baurecht abgeben. […] Dann würde der Staat den Mehrwert verdienen und nicht der Private.»
Abschöpfen statt verstaatlichen
Das bleibt Wunschdenken. Erstens garantiert Artikel 26 der Bundesverfassung das private Eigentum. Zweitens hätte der Staat kein Geld, um die Eigentümer zu entschädigen. Und drittens gehen Private mit ihrem Eigentum meist sorgfältiger und kreativer um als der Staat.
Doch der Billionen-Mehrwert kann trotzdem der Allgemeinheit zugeführt werden.
Das Raumplanungsgesetz erlaubt den Kantonen bereits seit 1980, den Mehrwert abzuschöpfen, der durch Einzonungen entsteht («planungsbedingte Mehrwerte»). Doch die meisten Kantone verzichteten darauf. Erst das revidierte Raumplanungsgesetz von 2014 schreibt den Kantonen vor, bei Einzonungen wenigstens 20 Prozent des Mehrwerts abzuschöpfen.
Das Bundesgesetz bezieht sich allerdings nur auf Einzonungen, nicht aber auf Um- oder Aufzonungen sowie auch nicht auf Mehrwerte, die entstehen, wenn eine Bahnverbindung oder eine andere Infrastruktur gebaut wird.
Diese Abschöpfungen bleiben deshalb den Kantonen und Gemeinden überlassen. Im Kanton Waadt beispielsweise können Gemeinden eine «Infrastrukturabgabe» auf maximal 50 Prozent des planungsbedingten Mehrwerts erheben, um Infrastrukturkosten zu finanzieren. Einige Gemeinden haben eine «taxe d’équipement communautaire» von 50 Prozent eingeführt.
Einige Städte sehen bei neuen Überbauungen Beiträge an die Infrastruktur vor. Die unzureichenden Regelungen in den einzelnen Kantonen hat der Verband für Raumplanungen erfasst: Den grössten Teil der anfallenden «Bodenrenten» können weiterhin die Besitzer von Boden und Immobilien einstecken.
Die grossen «Infrastrukturgewinnler»
Zu den Profiteuren gehören die grössten Wohnungsbesitzer Swiss Life, Swiss Prime Site oder Mobimo. Diese würden von «Infrastrukturgewinnen» noch viel mehr profitieren als die Bauern von Subventionen, sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Badran: «Jedes Mal, wenn die Häuser einen Wertsprung machen, dürfen Firmen diesen als ausserordentlichen Gewinn verbuchen. Es steigen damit auch Aktienkurse und Boni.»
Wer nicht schon Boden besitzt oder erben kann, geht leer aus. Für die meisten anderen ist der Boden unerschwinglich teuer geworden – und damit die Häuser und viele Mietzinse.
Die Eigentumsfreiheit, also der Zugang zum Grund- und Immobilienbesitz, ist in der Bundesverfassung eigentlich garantiert. Doch davon können nur noch Reiche, Superreiche, Konzerne und Erben profitieren.
Auf der Verliererbank bleiben alle, die ein Haus oder eine Eigentumswohnung gerne erwerben würden sowie die Mieterinnen und Mieter.
Im Zürcher Quartier Altstetten hat der Gründer des Baukonzerns Halter in den 1930er Jahren tausend Quadratmeter Acker- und Wiesland zu einem Quadratmeterpreis von 18 Franken gekauft. Baureifes Bauland kostete damals gemäss Recherchen eines SRF-Dokfilms im Schnitt 29 Franken.
Auf dem in den 1930er Jahren gekauften Land baute der Halter-Konzern in den 1980er Jahren Wohnhäuser. Die Siedlung hat eine Fläche von insgesamt über 17’000 Quadratmetern.
Jetzt wird sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Den heutigen Marktwert des Baulands schätzt Immobilienökonom Urs Hausmann auf rund 10’000 Franken pro Quadratmeter. Dazu beigetragen hat der mit Steuergeldern finanzierte Bau von Trams, Schulen und Parks.
Berücksichtigt man die Teuerung seit 1935, so entsprach der damalige Quadratmeterpreis von 29 Franken der Kaufkraft von heutigen 140 Franken. Der Preis von 10’000 Franken entspricht damit real dem 40-Fachen des damaligen Preises (nominal 345 Mal mehr).

Würde Balz Halter, Enkel des Gründers und Verwaltungsratspräsident der Halter-Gruppe die Siedlung in Altstetten heute unrenoviert verkaufen, könnte er nach Schätzung von Hausmann einen Reingewinn von 120 Millionen Franken einstecken. Die Ökonomie spreche von einer «unverdienten Bodenrente».
Weil der Quadratmeter baureifes Bauland damals im Schnitt 29 Franken kostete, könnten die Mietzinse des Neubaus besonders günstig sein. Doch die Halter-Gruppe stellt wie die Pensionskassen, Versicherungen und Investmentfonds eine «Kostenmiete» in Rechnung, die von den heutigen Bodenpreisen ausgeht.

Es herrschten «feudale Zustände», meinte die Assistenzprofessorin und Raumplanungsspezialistin Gabriela Debrunner im SRF-Dokfilm.
Balz Halter sagte, er nehme seine soziale Verantwortung wahr und versprach, rund einen Viertel der Wohnungen 10-20 Prozent unter dem Marktpreis zu vermieten.
Beim Neubauprojekt «Letzigarten»profitiert die Halter-Gruppe davon, dass die Stadt es erlaubt, zwei Geschosse höher zu bauen. Allein diese Bewilligung zur Aufzonung erhöhe den Wert des Baulandes um über 25 Millionen Franken, sagt Immobilienökonom Urs Hausmann.
Bei Genossenschaftswohnungen hätte dies keinen Einfluss auf die Mietzinse – doch auf die «Kostenmieten» von Renditeobjekten einen grossen.
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