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Datenquelle der Videos: Swissquote ist eine führende Schweizer Online-Bank, die sich auf Trading, Investments und Banking spezialisiert hat.


Finanzen bietet unter der Rubrik „Finanzen“ eine Vielzahl von Artikeln, die sich mit aktuellen Entwicklungen und Trends in der Finanzwelt befassen. Die Beiträge decken Themen wie Anlagestrategien, Marktanalysen und wirtschaftliche Prognosen ab. Leserinnen und Leser erhalten fundierte Einblicke und praktische Tipps, um ihre finanziellen Entscheidungen zu optimieren. Die Artikel sind sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Anleger geeignet und bieten wertvolle Informationen zur Navigation in der komplexen Welt der Finanzen.


Die SIX Swiss Exchange ist die wichtigste Börse der Schweiz und bietet eine erstklassige Handelsumgebung für Schweizer Wertpapiere. Hier werden Aktien, Anleihen, ETFs, ETPs und strukturierte Produkte gehandelt.


Kryptowährungen sind digitale oder virtuelle Währungen, die auf Blockchain-Technologie basieren. Sie ermöglichen dezentrale, sichere und transparente Transaktionen ohne zentrale Autorität wie Banken oder Regierungen.


Leitaktien sind Aktien von Unternehmen, die als Marktführer in ihrer Branche gelten und oft als Indikatoren für die gesamte Branche oder den Markt dienen.


Live-Währungen Cross Rates sind Echtzeit-Wechselkurse zwischen verschiedenen Währungen, die nicht direkt mit dem US-Dollar verbunden sind. Sie zeigen, wie sich eine Währung im Verhältnis zu einer anderen entwickelt, ohne den Umweg über den USD zu nehmen.


Rohstoffpreise sind die aktuellen Marktpreise für natürliche Ressourcen wie Öl, Gold, Silber, Kupfer, Weizen und Erdgas. Sie werden auf globalen Märkten gehandelt und unterliegen starken Schwankungen, die durch Angebot, Nachfrage, geopolitische Ereignisse, wirtschaftliche Entwicklungen und Spekulationen beeinflusst werden.


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  • Neue Abnehm-Medikamente: Wie Roche den Anschluss an den lukrativen Markt schaffen will
    von Jessica Davis Plüss (Text) Kai Reusser (Grafiken) am 15. April 2026 um 04:00

    Nachdem Roche die erste Welle der GLP-1-Blockbuster verpasst hat, investiert das Unternehmen Milliarden in eine neue Generation von Adipositas-Medikamenten. Kann der Schweizer Pharmariese angesichts der Marktdominanz von Novo Nordisk und Eli Lilly noch Fuss fassen? Anfang März verkündete der Schweizer Pharmariese Roche gute Nachrichten über den Adipositas-Medikamentenkandidaten Petrelintide, den er gemeinsam mit dem dänischen Biotech-Unternehmen Zealand Pharma entwickelt. In einer Phase-II-Studie erreichte das einmal wöchentlich injizierte Medikament seinen primären Endpunkt einer statistisch signifikanten Gewichtsabnahme. Die Teilnehmenden verloren durchschnittlich 10,7% ihres Körpergewichts und hielten diesen Gewichtsverlust über 42 Wochen bei, wobei nur leichte Nebenwirkungen auftraten. Die Anleger:innen zeigten sich jedoch unbeeindruckt. Die Aktien von Zealand Pharma brachen am Tag nach der Bekanntgabe um rekordverdächtige 35% ein, während Roche um rund 3% nachgab. In der ...

  • «Der Wachstumszwang» und seine absurden Folgen
    von Red. am 8. April 2026 um 08:40

    upg. In der heutigen Zeit, in der Wirtschaftswachstum in den USA, Japan und Europa fast nur noch mit zusätzlichen Schulden erreicht wird und Kriege das Problem verschärfen, gewinnt dieser Beitrag von Hanspeter Guggenbühl aus dem Jahr 2019 neue Aktualität. In jungen Jahren forschte der Alte, der 2018 verstorbene Ökonom Hans Christoph Binswanger, noch nach Auswegen aus dem umweltschädigenden Wachstum der Wirtschaft. Er war von 1972 bis 1977 Co-Leiter einer interdisziplinären Arbeitsgruppe namens Nawu («Neue Analysen für Wachstum und Umwelt»), die sich folgende Frage stellte: «Wie ist es möglich, aus der Phase eines exponentiellen Wachstums ohne ökonomische Krisen in ein ökonomisch-ökologisches Gleichgewicht zu gelangen?»  Die Ergebnisse dieser Forschungsarbeit veröffentlichte die Arbeitsgruppe 1978 im «Nawu-Report: Wege aus der Wohlstandsfalle». Der Nawu-Report enthält Vorschläge für eine Ökologisierung der Wirtschaft sowie den Aufbau einer alternativen Gesellschaft, in der wesentliche Lebensbereiche aus der monetären Wirtschaft ausgegliedert und damit dem Wachstumsdrang entzogen werden. Umsonst: Seit der Veröffentlichung dieser Forschungsresultate im Jahr 1978 hat sich die Schweizer Wirtschaftsleistung real verdoppelt, jene der Welt vervielfacht. Auch die Plünderung der natürlichen Ressourcen wuchs weiter. Gleiche Diagnose beider Binswanger In späteren Jahren kapitulierte der alternde Ökonomie-Professor: «Die Wirtschaft ist zum Wachstum verurteilt», schrieb Hans Christoph Binswanger 1994. Und in seinem dicken Spätwerk «Die Wachstumsspirale» belegte er seine These mit Modellen und mathematischen Formeln. Der Junge, Binswangers Sohn Mathias, kommt schon in mittleren Jahren zum gleichen Befund und packt ihn gleich in den Titel seines neuen, 2019 erschienenen Buchs: «Der Wachstumszwang». Im Untertitel wiederholt und ergänzt er seinen ernüchternden Befund: «Warum die Volkswirtschaft immer weiter wachsen muss, selbst wenn wir genug haben.» Mit den Worten «muss» und «Zwang» widerspricht er ebenfalls der weit verbreiteten Meinung, die real existierende Marktwirtschaft sei frei.  Die Versuche der beiden Binswanger, diesen Zwang zu überwinden, wirken harm- und zahnlos: Während Vater Hans Christoph vorschlug, Aktiengesellschaften durch Stiftungen zu ersetzen, setzt Sohn Mathias jetzt auf Genossenschaften. Damit lasse sich der Zwang zum Wachstum zwar etwas dämpfen, aber nicht beseitigen, denn, so lautet das ernüchternde Fazit im jüngsten Buch des damals 56-jährigen Professors für Volkswirtschaft: «Wir müssen wachsen, wenn wir nicht in eine Abwärtsspirale geraten wollen, in der die Wirtschaft bei steigender Arbeitslosigkeit immer mehr schrumpft. Genau das ist der Wachstumszwang!» Weder beim verstorbenen Vater noch beim quicklebendigen Sohn gibt es also eine neue Erkenntnis – oder gar grundlegende Alternativen zum heutigen Zwangs-Wirtschaftssystem. Trotzdem lohnt es sich, das Buch zu lesen, und zwar wegen des zweiten Teils, in dem Mathias Binswanger die Begleiterscheinungen und Konsequenzen der zum Wachstum verurteilten Wirtschaft beschreibt. Da entwickelt sich seine Analyse zur brillant formulierten Realsatire* über die Zwänge von Konsum und Produktion:  Die Satten zum Konsum zwingen Einerseits stösst das Wachstum der Wirtschaft an die Grenze des Bedarfs. Für eine Gesellschaft, die genug hat, lohnt es sich nicht mehr, den Konsum weiter zu steigern. Um diese Grenze zu überwinden, muss die Wirtschaft also immer neue Bedürfnisse wecken. Wie das funktioniert, hat in den 1960er-Jahren schon Vance Packard in seinem Buch «Die geheimen Verführer» gezeigt. Mathias Binswanger aktualisiert diesen Mechanismus im Kapitel 8 unter dem Titel «Stetiges Wachstum des Konsums trotz Sättigung» an neueren Beispielen. Leseprobe:  «So wussten Menschen bis vor einigen Jahren noch nicht, dass sie das Bedürfnis haben, täglich Herzfrequenz, Tagesaktivitäten, verbrannte Kalorien und ihren Schlaf zu erfassen. Dank den Anstrengungen der Hersteller von Gesundheitsuhren wurde dieses Bedürfnis jedoch in ihnen ‚geweckt‘, und Gesundheitsuhren bzw. Fitness-Tracker werden heute in grossen Mengen verkauft.» Weil es aber immer noch Menschen gibt, die dem Gewitter von Werbung und Marketing widerstehen und ihren Konsum nicht freiwillig steigern, muss man sie dazu zwingen. Dazu gehört die Strategie, die Gebrauchsdauer von Produkten oder Dienstleistungen künstlich zu verkürzen. Als Beispiel nennt der Autor die Strategie, Smartphones schneller als nötig zu Schrott reifen zu lassen, indem die Hersteller laufend neue Modelle und Software anbieten. «Um diesem Prozess etwas nachzuhelfen, wird dann nicht selten der Support für ältere Modelle und Versionen eingestellt.»  Neben der Privatwirtschaft sorgt aber auch der Staat für eine Zunahme von mehr oder weniger erwünschtem «Zwangskonsum». Dazu gehören zum Beispiel subventionierte Windkraftwerke oder Elektroautos, welche Landschaftsschützer, Velofahrer oder Stubenhocker mitfinanzieren müssen, obwohl sie die subventionierten Dinge gar nicht wollen oder brauchen können. Als gewichtiges Beispiel führt Binswanger die Prämien der obligatorischen Krankenkassenversicherung ins Feld, die zwangsweise und obendrein überdurchschnittlich wachsen, weil die «meritorischen Güter», also die von der Allgemeinheit zu finanzierenden (Gesundheits-)Leistungen, dem Markt weitgehend entzogen sind.  Wachstumszwang führt zu «Bullshit» (Munischeisse) Einerseits treibt also der – mehr oder weniger freiwillig zunehmende – Konsum das Wachstum der Wirtschaft an. Andererseits resultiert das Wachstum aus der Effizienzsteigerung in der Produktion. Das begann mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert und setzt sich heute mit der Digitalisierung aller Wirtschaftsbereiche fort. Diese Steigerung der Effizienz spart(e) Arbeit. Doch dank Ausweitung der Menge konnte die produzierende Wirtschaft das Arbeitsvolumen bisher trotzdem steigern und Arbeitslosigkeit in grösserem Umfang vermeiden. Möglich war das und wird künftig möglich sein, weil die Bürokratie weiter um sich greift und neue Arbeitsplätze schafft, analysiert Mathias Binswanger. Dazu eine weitere Leseprobe:  «Die negative Spirale von arbeitssparendem technischem Fortschritt und sinkender Beschäftigung würde schnell zu Arbeitslosigkeit und einem Rückgang des Konsums führen, wenn nicht an anderer Stelle neue Jobs entstünden. Und diese anderen Stellen sind heute zu einem erheblichen Teil einer wachsenden Bürokratie zu verdanken. Auf diese Weise wird Bürokratie zu einem ambivalenten Phänomen. Einerseits behindert diese Menschen und Wirtschaft in ihrer Entfaltung und macht das Leben insgesamt unattraktiver und komplizierter. Andererseits brauchen wir diese Bürokratie, damit noch ausreichend Menschen beschäftigt werden können, wenn es gleichzeitig immer weniger Menschen in der Produktion braucht.» Während andere Ökonomen die Ausweitung der Bürokratie primär beim Staat beobachten und kritisieren, ortet Binswanger diese auch bei privaten Unternehmen sowie beim «New Public Management» (NPM), das in den 1990er-Jahren eingeführt wurde, um die Effizienz staatlicher Tätigkeit mit modernen Managementmethoden zu steigern. Doch das Gegenteil geschah: Das NPM wurde «Ausgangspunkt für eine neue Controlling-, Evaluations- oder Optimierungsbürokratie», und diese beschränke sich «nicht auf die öffentliche Verwaltung», schreibt Binswanger und fährt fort: «Neben typisch bürokratischen Tätigkeiten wie Administration, Organisation, Überwachung, Kontrolle, Registrierung, Dokumentation, Evaluation oder Kodierung umfasst sie beispielsweise auch Zertifizierung, Akkreditierung sowie Beratung, Coaching oder Mentoring. An der Arbeit sind dabei fast ausnahmslos ausgebildete Spezialisten und Experten.» In diesem Zusammenhang stützt sich Binswanger auf das Buch des Anthropologen David Graeber mit dem Titel «Bullshit-Jobs» und weist damit auf ein «zentrales Phänomen der gegenwärtigen Entwicklung von kapitalistischen Wirtschaften» hin: «Es gibt immer mehr Jobs, die unserer traditionellen Vorstellung einer sinnvollen Tätigkeit nicht mehr entsprechen.»  Entsprechend ernüchternd ist denn auch das Fazit, das Binswanger aus seiner vielfältigen Analyse zieht: «Der Wachstumszwang verhindert, dass eine höhere Arbeitsproduktivität in mehr Freizeit umgesetzt wird. Stattdessen braucht es in zunehmendem Ausmass eine Bürokratie, die in der Lage ist, Vollbeschäftigung weiterhin zu garantieren, selbst wenn es sich dabei um Bullshit-Jobs handelt.»  _______________* Realsatire: Die Unsitte, den Autor zu fragen, wie er über sein eigenes Werk urteilt, hat der Rezensent hier unterlassen. Er weiss darum nicht, ob Mathias Binswanger sein Buch «Der Wachstumszwang» (Wiley-VCH Verlag, 2019) selber als Satire versteht. Real ist sie allemal. Weiterführende InformationenBuch Gasche/Guggenbühl: Schluss mit dem Wachstumswahn«Natur hat Vorrang vor dem Wirtschaftswachstum» DOSSIER: Führt Wachstum zum Glück oder zum Crash? Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des AutorsKeine_____________________➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:_____________________Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.

  • Nach Iran-Deal: Schweizer Aktien massiv im Plus
    am 8. April 2026 um 05:14

    Wegen des Krieges war der Schiffverkehr in der Strasse von Hormus blockiert. Das liess die Ölpreise stark ansteigen. Der Swiss Market Index steigt massiv an.

  • Ratgeber Finanz: Was machen die lokalen Werte?
    am 1. April 2026 um 22:00

    In unregelmässigen Abständen gehe ich auf kleinere Nordwestschweizer Aktien ein, welche an einer Börse oder ausserbörslich gehandelt sind.

  • Moderner Journalismus: Verschleiern statt klar texten
    von Marco Diener am 29. März 2026 um 07:40

    mdb. Von Mitte Februar bis Mitte März 2025 sind auf Infosperber fünf Artikel zu diesem Thema erschienen. Hier sind nun alle kritisierten plus viele zusätzliche Ausdrücke aufgelistet. Einige stammen von Infosperber-Leser Jürg-Peter Lienhard, andere von Infosperber-Korrektor Benedikt Weissenrieder. Kürzlich berichtete Radio SRF über «geopolitische Spannungen». «Spannungen» ist ein Oberbegriff. Er kann vielerlei bedeuten: «Missstimmung», «Unstimmigkeiten», «Differenzen», «Unfriede», «Querelen», «Zerwürfnis», «Streit». Gemeint war etwas anderes – nämlich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine. Der Oberbegriff «Spannungen» ist nichtssagend – und in diesem Fall verharmlosend. Der Krieg zwischen Russland und der Ukraine ist nicht eine kleine «Unstimmigkeit», sondern eine «Tragödie». Solche Oberbegriffe sind unter Journalisten in Mode gekommen. Oberbegriffe tönen gescheit, aber sie sagen nichts. Weitere solche Oberbegriffe sind «Ausrufezeichen», «Event», «Feindseligkeiten», «Stakeholder», «Thema», «toxisch», «Unregelmässigkeiten» oder «Verwerfungen». Sogar von «Gastronomen» ist häufig die Rede. Dabei liesse sich ganz einfach sagen, ob es sich um einen «Wirt», einen «Hotelier», einen «Koch» oder einen «Kellner» handelt. Oder das «Paper»: Ist es eine «Notiz»? Sind es «Unterlagen»? Ist es ein «Vertrag»? Oder eine «Doktorarbeit»? abwickeln: Das ist Finanzjargon. Wenn es heisst, dass eine Bank «abgewickelt» werden sollte, dann bedeutet das: Man sollte sie «in Konkurs gehen lassen». adressieren: Die «Berner Zeitung» schrieb kürzlich: «Wiederum ein paar Tage später adressierte Anwalt Steinegger ein Schreiben an die Insel-Führung und an die Universitäts-Leitung.» Dabei hätten sich die Leser wohl mehr dafür interessiert, ob der Anwalt das Schreiben auch abgeschickt hat. «Adressieren» ist ein Modewort aus dem Englischen – besonders beliebt unter Beratern. aktiv: Gegenüber einer Zeitung soll der Sicherheitschef von Saas-Fee VS gesagt haben: «Die Skifahrer missachten aktiv unsere Anweisungen.» Andernorts lesen wir, da habe einer den anderen «nicht aktiv eingeladen». «Aktiv» ist überflüssig. Fast immer. am Ende des Tages: Damit ist nicht die Zeit um 18 oder um 20 Uhr herum gemeint. Es ist eine Lehnformulierung aus dem Englischen. Sie bedeutet «letztlich» oder «schliesslich». Analyst: Auch ein Lehnwort aus dem Englischen. Eigentlich handelt es sich um «Analytiker». Angriffskrieg: Jeder Krieg beginnt mit einem Angriff. «Angriffskrieg» ist ein Propagandawort. Es bringt zum Ausdruck, wer der Alleinschuldige sein soll. Das Wort «Angriffskrieg» kam mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine in Mode. ansonsten: Unnötig gespreizt. «Sonst» reicht vollauf. Arealentwicklung: Eines der Lieblingswörter von Leuten, die in der Verwaltung oder in der Immobilienbranche tätig sind. Gemeint sind «Überbauungen». Aber «Arealentwicklung» klingt offenbar weniger negativ als «Überbauung». aufgleisen: SRF berichtete: «Neue Tarifregelung für ambulante Behandlungen ist aufgegleist.» Was das bedeutet? Nichts. Die Zuschauer erfahren nicht, was «geplant», «beschlossen», «eingeführt» oder bereits «in Kraft» ist. Übrigens: «Auf den Weg bringen» oder «auf den Schlitten bringen» ist auch nicht besser als «aufgleisen». ausrollen: Auch so ein Lehnwort aus dem Englischen. Die Swisscom behauptet beispielsweise, sie habe «die Software an allen elf Standorten gleichzeitig ausgerollt». Wer sich vor Augen führt, wie das aussähe, kann nur den Kopf über diese Formulierung schütteln. Vermutlich hat die Swisscom die Software «eingeführt». Aber wer weiss? Ausrufezeichen: Wer hat nicht schon alles «ein Ausrufezeichen gesetzt»? Sportler, Politiker, Künstler. Was sie getan haben? Eine ausserordentliche «Leistung erbracht», etwas «in aller Deutlichkeit gesagt», einen «Preis gewonnen». Das sagt man am besten auch so. Siehe auch «Fragezeichen». Banker: Ein Allerweltswort, dazu noch unpräzise. Denn es gibt «Bankiers» und «Bankangestellte». «Bankangestellte» sind – wie der Name sagt – Angestellte; «Bankiers» hingegen sind «Besitzer» oder «Verwaltungsräte» einer Bank. barrierefrei: Wenn etwas «barrierefrei» ist, dann hat es keine Barriere. Wenn etwas «nicht barrierefrei» ist, dann hat es auch keine Barriere. Denn eigentlich geht es gar nicht um Barrieren, sondern darum, ob ein Gebäude oder ein Verkehrsmittel «behindertengängig» ist. Begrifflichkeit: Das ist an sich ein Fachbegriff aus der Philosophie. Gemeint ist meistens bloss ein «Begriff» oder ein «Wort». Aber die «Begrifflichkeit» mit ihren Nachsilben «-lich» und «-keit» klingt halt beeindruckender. Blutbad: Niemand badet. «Blutbad» ist ein Wort, das an Zynismus kaum zu übertreffen ist. Blutvergiessen: Niemand läuft mit der Giesskanne herum. Siehe auch «Blutbad». Blutzoll: Niemand bezahlt Zoll. Das Wort ist so zynisch wie das «Blutbad» und das «Blutvergiessen». Denn «Zoll» ist eine obligatorische Abgabe. Botschafter: Roger Federer war ein erfolgreicher Tennisspieler. Aber er war nie Diplomat. Und trotzdem wird er ständig als «Botschafter» von Kaffeemaschinen, von Schokolade, einer Bank, von Luxusuhren, von chinesischen Kleidern, von teuren Schuhen und sogar als «Botschafter» der Schweiz bezeichnet. Dabei ist er nichts anderes als ein «Werbeträger». Care-Arbeit: Ein Allerweltswort. Geht es um Kinder, Behinderte, Alte? Sind sie krank, verletzt, eingeschränkt? Brauchen sie Betreuung, Pflege oder Heilung? Oder bloss Unterhaltung? Über all das sagt «Care-Arbeit» nichts aus. CEO: Ist ganz einfach der «Direktor», allenfalls der «Generaldirektor». CFO: Und das ist der «Finanzchef». Challenge: Genauso beschönigend wie «Herausforderung» (siehe dort). CO2-Emissionen: Warum nicht «CO2-Ausstoss»? Crowdfunding: Früher hiess das «Spendensammlung». Und das war gut so. diametral: Häufig in der Kombination «diametral entgegengesetzt». Doch wie anders als «diametral» soll etwas «entgegengesetzt» sein? Diaspora: Heisst – weniger akademisch ausgedrückt – «Gemeinschaft». Disruption: Ist eine «einschneidende Veränderung». disruptiv: Modewort. Hat ursprünglich zwei Bedeutungen: 1. In der Biologie «grob gemustert». 2. In der Technik «ein Gleichgewicht oder ein System zerstörend». Ansonsten bedeutet es wohl: «Schaut her – was für ein kluger Kerl ich bin! Dass ich solche Wörter kenne! Und anwende!» divers: Bedeutet eigentlich «vielfältig». Aber das klingt weniger woke. Wobei: «woke» ist ein Fall für sich. DNA: Auf Deutsch eigentlich «DNS». Oder «Desoxyribonukleinsäure». Der Ausdruck stammt aus der Genetik. Als Leser staunen wir darüber, was alles im Erbgut angelegt sein soll. Die Migros hat nach eigenen Angaben die Nachhaltigkeit in der «DNA». Die Transparenz auch. Die Regionalität ebenso. Und die soziale Verantwortung sowieso. Für die UBS müssen Unternehmer die richtige «DNA» haben. Und Aldi hat «Top-Qualität zum besten Preis» in der «DNA». Dabei ist den Firmen die Nachhaltigkeit, die Transparenz oder was auch immer möglicherweise «wichtig». Am besten würden sie das auch einfach so sagen. dysfunktional: Hin und wieder ist von «dysfunktionalen Familien» die Rede. Steriler lässt sich ein Problem fast nicht schildern. Dabei geht es eigentlich um Kindsmissbrauch, schlagende Väter, betrunkene Mütter, Armbrüche, Schwartenrisse. Das soll man auch so benennen. Eigner: Das ist ein «Eigentümer». Oder vielleicht auch nur ein «Besitzer». einordnen: «Wir ordnen ein.» Es vergeht kaum eine «10-vor-10»-Sendung am Fernsehen SRF, in welcher der Moderator oder die Moderatorin dieses Versprechen nicht abgibt. Dabei stehen keine Ordner auf dem Tisch, und es hat auch kein Regal an der Wand. In den Fernsehsendungen wird nichts «eingeordnet», sondern «erklärt». Bestenfalls. emissionsintensiv: «Stinkt» es? Ist es «lärmig»? «Verpestet» jemand die Luft? «Vergiftet» einer die Böden? Es gäbe so viele schöne Wörter, die mehr sagen. emotional: Radio SRF berichtete über eine Frau, deren Mann bei einem Erdbeben umgekommen war. An seinem Todestag werde sie immer «emotional». «Emotional» ist ein Oberbegriff, der wenig aussagt. Ist die Frau «traurig», «niedergeschlagen», «unglücklich» oder sogar «verzweifelt»? energieintensiv: Beschönigend: Warum nicht sagen, dass ein Betrieb viel Energie «verbraucht» oder «verschwendet»? «Energieintensiv» ist neutral. Und es ist genau das, was die PR-Leute, die diesen Begriff einst in die Welt gesetzt haben, wollen. Als «energieintensiv» liesse sich auch ein Atomkraftwerk bezeichnen – weil es viel Strom erzeugt. Aber niemand sagt so etwas. Entlastungspaket: Wie wär’s mit «Sparpaket»? Erzählung: Die «Erzählung» ist die Schwester des «Narrativs». Die «Erzählung» hat gegenüber dem «Narrativ» den Vorteil, dass das Wort auch für Nicht-Lateiner verständlich ist. Aber sonst: Die «Erzählung» ist genau so perfid wie das «Narrativ». Wer von einer «Erzählung» oder einem «Narrativ» spricht, der unterstellt, dass etwas faul ist. Deshalb: Warum nicht gleich «Behauptung», «Gerücht», «Märchen», «Lügengeschichte»? Damit wäre das Problem benannt. Event: Das ist ein «Anlass», eine «Veranstaltung», ein «Fest», eine «Feier», vielleicht ein «Konzert». Expats: In der Regel reiche Ausländer, die sich gar nicht Mühe geben, sich einzuleben. Wenn es so ist, kann man es auch so sagen. Expertise: Ist einfach «Fachwissen». Fachexperte: Es gibt «Fachleute» und es gibt «Experten». Aber «Fachexperten»? Fachkräftemangel: Warum nicht einfach «Personalmangel»? Oft geht es ja gar nicht um «Fachkräfte». Aber um «Personal» geht es immer. Fachspezialist: Siehe «Fachexperte»: Es gibt «Fachleute» und es gibt «Spezialisten». Aber «Fachspezialisten»? Fallzahlen: Warum nicht «Fälle»? Das reicht eigentlich. Feindseligkeiten: Ein ganz übles Wort. Denn es wird auch dann verwendet, wenn «Krieg» herrscht. Femizid: «Frauenmord» ist durchaus treffend und weniger distanziert. Zudem erinnert es – im Gegensatz zu «Femizid» – nicht an «Pestizid» und «Fungizid». Feuerwehrpersonen: Radio SRF berichtete, dass die «Feuerwehrpersonen» den Waldbränden in Kalifornien machtlos gegenüberstünden. Ein schönes Beispiel für verunglückte geschlechtergerechte Sprache. Denn seit jeher gibt es das Wort «Feuerwehrleute». Das ist durchaus geschlechtsneutral. final: Die «Berner Zeitung» schrieb: «Kommt die Schweiz final zu diesem Schluss, kann sie der spanischen Justiz die Unterstützung verweigern.» «Final» und «zum Schluss» bedeuten das Gleiche. Aber «final» klingt klug. finalisieren: Was nicht alles finalisiert wird! Verträge, Vereinbarungen und neuerdings – wenn man der «Berner Zeitung» glauben will – sogar ein Hochhaus. Dabei wurde es einfach «fertiggebaut». Finanzen: Das ist «Geld». Finanzielle Mittel: Das auch. fit: Ist ein Allerweltswort geworden. Da werden «Mitarbeiter fit für den Arbeitsmarkt gemacht», «touristische Attraktionen fit für die neue Saison» und Angestellte «fit für die immer neuen digitalen Anforderungen». Und als ob das nicht reichen würde, behauptet die «Berner Zeitung», bei einer Hausrenovation würden auch noch «die Metallgriffe in Kleinarbeit fit gemacht». Werden sie «geschliffen», «gestrichen» oder «verstärkt»? Und die Menschen: «geschult», «unterrichtet» oder «angelernt»? Fit bedeutet alles. Und nichts. Das Wort ist unbrauchbar. fixen: Machten früher Drogensüchtige. Jetzt tun es Wichtigtuer mit voller Agenda. Sie entlehnen das Wort aus dem Englischen. Sie könnten auch sagen: «abmachen» oder «vereinbaren». flächenintensiv: Beschönigender Immobilien-Branchenjargon. Bedeutet eigentlich, dass unverschämt viel Boden überbaut wird. Fragezeichen: Erfunden hat es möglicherweise der einstige «Kassensturz»-Moderator Ueli Schmezer – jetzt verbreitet es sich wie eine Seuche: das «Fragezeichen». Beispiel aus einem Fussball-Matchbericht im Fernsehen SRF: «Kommt dieses Aufbäumen zu spät? Fragezeichen.» Ein dummes «Mödeli». Denn dass es sich um eine Frage handelt, geht schon aus der Satzstellung und dem Tonfall hervor. Der Zusatz «Fragezeichen» ist überflüssig. Freiwilligenarbeit: Die meisten Leute arbeiten «freiwillig». Sie könnten auch die Stelle wechseln. Sie sind ja nicht Sklaven. Gemeint ist «ehrenamtliche Arbeit», «unentgeltliche» oder «unbezahlte Arbeit». frontal: «Murdoch frontal angegriffen», meldete das «St. Galler Tagblatt». Ob «frontal» oder «lateral» ist egal. Wichtig ist eigentlich nur, dass der Verleger «angegriffen» wurde. Wichtiger wäre, ob er mit Worten oder mit Taten angegriffen wurde. Funktionalität: Die Postfinance rühmte sich kürzlich, dass sie eine neue «Funktionalität» anbiete. Sie verwendet ein Wort, das für alle, die blenden wollen, wie geschaffen ist. «Funktionalität» bedeutet hier nichts anderes als «Funktion». Fussabdruck: Unfreiwillig komisch berichtete Radio SRF über Minenprojekte in Schweden: «Eine neue Mine hat immer einen grossen Fussabdruck.» Stattdessen hätte SRF melden können: «Eine neue Mine führt immer zu grossen Umweltschäden.» Das wäre leichter verständlich. Und nicht absurd. Gamechanger: Das Coronavirus wird oft als «Gamechanger» bezeichnet. Aber warum nicht gleich sagen, was das Coronavirus verändert hat? Gastgeber: Modewort. Eigentlich jemand, der jemanden privat einlädt. Aber inzwischen sind damit auch «Wirte» und «Hoteliers» gemeint. Gastronom: Auch ein Modewort. Neben dem «Wirt» oder dem «Hotelier» kann auch der «Koch» oder der «Kellner» gemeint sein. Gebäulichkeit: Wörter mit den kombinierten Nachsilben «-lich» und «-keit» sind hässlich. Immer. Warum nicht einfach «Haus», «Bau», «Baute»? Und wenn es unbedingt eine Nachsilbe sein soll: «Liegenschaft.» Oder mit Vorsilbe: «Gebäude.» gefühlt: Der «Blick» teilte seinen Lesern mit: «Gefühlt wird das Fliegen teurer.» Die Leser hätten wohl gerne gewusst, ob es nur «gefühlt» oder «tatsächlich» teurer werde. Und am besten gleich auch noch um wie viel. Gegenteil: Die «Sonntags-Zeitung» schrieb: «Junge Frauen sind nicht freier als früher, im Gegenteil.» Das hiesse dann: Sie sind freier. Denn das Gegenteil von «nicht freier» ist «freier». Aber das war natürlich nicht gemeint. «Im Gegenteil» ist fast immer falsch. Gemengelage: SRF meldete: «In dieser Gemengelage traf Wirtschaftsminister Robert Habeck mit seiner vielbeachteten Videorede einen Nerv.» Die «Gemengelage» ist ganz einfach eine «Situation», vielleicht auch ein «Durcheinander». generieren: Ist ein Modewort. Bundesrat Albert Rösti sagt: «Floriert die Wirtschaft, generiert das Steuereinnahmen.» Das gibt der banalen Aussage ein bisschen mehr Gewicht. Eigentlich bedeutet der Satz bloss: «Die blühende Wirtschaft bringt höhere Steuereinnahmen.» Weitere Alternativen zu «generieren»: «erzeugen», «herstellen», «erschaffen», «zeitigen». geopolitisch: Das ist Politjargon. «Weltpolitisch» täte es auch. geopolitische Verwerfung: SRF meldete: «Auf geopolitische Verwerfungen kann die Landesregierung bekanntlich wenig Einfluss nehmen.» Und meinte: «Kriege». global: Lässt sich gut vermeiden. Bedeutet: «weltweit.» globaler Süden: Die Bezeichnungen «Entwicklungsländer» oder gar «Dritte Welt» gelten heute als inkorrekt. Der Begriff «globaler Süden» ist als Ersatz aber untauglich. Kaum jemandem dürfte nämlich bewusst sein, dass zwei der südlichsten Länder überhaupt – Australien und Neuseeland – zum «globalen Norden» gehören. Albanien und die Ukraine – je nach Definition – hingegen zum «globalen Süden». Handvoll: Pro Tag könnten oft «nur eine Handvoll» Lastwagen in den Gazastreifen fahren, berichtete die «Berner Zeitung». Nur: Wie viele sind das? Eigentlich passt ja kein einziger Lastwagen in eine Hand. Gemeint war wohl, dass man die Zahl der Lastwagen «an einer Hand abzählen» könnte. Herausforderung: Radio SRF berichtete über die Trinkwasser-Qualität: «Extreme Wetterereignisse sind eine Herausforderung für die Qualität des Wassers.» Was die Moderatorin damit wohl gemeint hat? Wenn von einer «Herausforderung» die Rede ist, dann ist meist ein «Problem» gemeint. historisch: Kommt häufig in in der Sportberichterstattung vor, obwohl die wenigsten Ereignisse in die Geschichte eingehen werden. hochpreisig: Ist ein PR-Wort. «Hochpreisig» bedeutet «teuer». horizontal: Ganz einfach: «waagrecht.» HR: Warum nicht «Personalwesen» oder «Personalabteilung»? Wäre deutsch. Und verständlich. HR-Chef: Und warum nicht «Personalchef»? Impact: Laut der «Republik» hat «die Digitalisierung einen starken Impact». Warum nicht «grosse Auswirkungen»? Oder – noch besser: Warum diese «grossen Auswirkungen» nicht gleich benennen, statt um den heissen Brei herumzureden? Indigene: Wurde wohl erfunden, damit wir nicht mehr von «Eingeborenen» sprechen. Aber es gäbe ja noch die «ursprüngliche» oder die «einheimische Bevölkerung», die «heimische» oder die «eingesessene». Das verstünden dann auch Nicht-Akademiker. Influencer: Eigentlich «Beeinflusser». Anders kann man gesponserte Schnösel, die jungen Leuten allerlei Kosmetika und dergleichen beliebt machen wollen, nicht bezeichnen. Inklusion: Bedeutet eigentlich «Teilhabe». inklusiv: Wer «inklusiv» hört, denkt möglicherweise als Erstes an Gratis-Alkohol im Pauschalferien-Hotel. Aber Alkohol oder andere Inklusiv-Leistungen sind damit nicht gemeint. «Inklusiv» bedeutet, dass niemand ausgeschlossen werden soll. Könnte man auch so sagen. Job: Englische Wörter sind häufig kürzer als deutsche. Der «Job» ist ein Beispiel dafür. Doch was nützt ein kurzes Wort, wenn es eine Verallgemeinerung ist? Wenn es alles Mögliche bedeuten kann: «Beruf», «Stelle», «Arbeit», «Auftrag», «Mandat». Kassenbon: «Den Kassenbon wollen Sie?», fragen die Angestellten an der Supermarktkasse. Keine Ahnung, wer die Weisung erlassen hat, dass der «Kassenzettel» oder die «Quittung» nun «Kassenbon» heissen soll. Mit einem «Bon» oder einem «Gutschein» hat der Papierstreifen ja nichts zu tun. Er ist wertlos, solange man nichts umtauschen will. kompakt: Kürzlich teilte ein Restaurant mit, seine Speisekarte werde «kompakter». Gemeint war «kleiner». Oder «ausgedünnt». Die Zeitungen in der Stadt übernahmen das Wort «kompakt». Kompensation: Eigentlich «Lohn». Der Begriff «Kompensation» wird nur für Riesenlöhne verwendet. Warum wohl? Wer muss was «kompensieren»? kompliziert: Neuerdings ist alles «kompliziert»: in der Politik, im Sport, auf der Arbeit. «Kompliziert» dürfte aus dem Englischen oder aus dem Französischen entlehnt sein: «It’s complicated.» Oder: «C’est compliqué.» Dabei ist es häufig gar nicht «kompliziert», sondern bloss «schwierig». Kreditausstände: Bankenjargon. «Kreditausstände» sind nichts anderes als «Schulden». kritisch: Radio SRF berichtete kürzlich über «kritische» Rohstoffe. Was das heisst? Erfuhren die Zuhörer nicht. Gemeint sein können Rohstoffe, die «wichtig» sind, «dringend nötig», «knapp», «selten» oder «rar», «gefragt», «begehrt», aber auch «heikel» oder «gefährlich». Warum sagen uns die Radioleute nicht, was Sache ist? Kulinarik: Modewort. Es bedeutet «Kochkunst». Warum also nicht «Kochkunst» sagen? Das Wort ist gleich lang. Und erst noch für alle verständlich. Kundenbedürfnis: Viele Betriebe richten sich nach angeblich veränderten «Kundenbedürfnissen». Tatsächlich bauen sie ihre Dienstleistungen ab. Kundenbegleiter: Das ist ein Beruf bei den SBB. Früher hiess er «Kondukteur». Passender wäre «Kontrolleur», denn die Hauptaufgabe ist die Kontrolle der Billette. Künstliche Intelligenz: Oft ist nichts anderes gemeint als das, was wir bislang «Automatisierung» nannten. Leak: Stammt aus dem Englischen und bedeutet «Leck». Das deutsche Wort ist gleich lang. Und erst noch verständlich. letztendlich: Vermischung von «letztlich» und «endlich» (siehe auch «schlussendlich»). Leuchtturmprojekt: Die «Neue Zürcher Zeitung» kritisierte schon vor zehn Jahren: «Der Ausdruck ‹Leuchtturmprojekt› gehört in die Kategorie der ‹Quantensprünge› und ‹Meilensteine›. Auch bei diesen Schlagwörtern geht es in erster Linie darum, einer an sich banalen Sache mit einer glänzenden Etikette einen superlativen Hauch zu verleihen. Meist steckt aber weniger drin, als die pompöse Verpackung verspricht.» Dem ist nichts hinzuzufügen. LKW: In der Schweiz werden sperrige und schwere Güter von einem «Camion» transportiert oder von einem «Lastwagen». Aber bestimmt nicht von einem «Lastkraftwagen». Die Abkürzung müsste daher «LW» heissen. Wenn eine Abkürzung überhaupt nötig ist. Mangellage: Seit ein paar Jahren fürchten wir uns vor allerlei «Mangellagen»: etwa beim Strom oder beim Gas. Aber warum «Mangellage»? Warum nicht einfach «Mangel»? margenstark: Das ist Managerjargon. Und bedeutet eigentlich «einträglich». Aber das tönt ein bisschen entlarvend. marktfrisch: Reine Werbesprache. Die Migros verkauft Lageräpfel und Lagerkarotten, die mehr als ein Jahr im Lagerhaus lagen, tatsächlich als «marktfrisch». Meeting: Das ist eine «Sitzung». Oder ein «Treffen». Mitarbeitende: Verschleiert die Abhängigkeitsverhältnisse. «Angestellte» trifft es genauer. Und ist genauso geschlechtsneutral. Narrativ: Siehe «Erzählung». natürlich: Meist überflüssig. Wer ständig schreibt, etwas sei «natürlich» so und so, würde besser erklären, warum es so ist. Null, rote: Wirtschaftsjargon. Eine «rote Null» ist ein «kleiner Verlust». Aber das Wort «Verlust» klingt nicht gut. Null, schwarze: Ebenfalls Wirtschaftsjargon. Aber ein «kleiner Gewinn». offensiv: «Offensiv» bedeutet eigentlich «angriffig». So wird das Wort beispielsweise auch im Sport verwendet. Neuerdings ist aber auch von «offensiver Sprache» die Rede. Doch damit ist nicht «angriffig», sondern «beleidigend» gemeint. Das ist nicht das Gleiche. Deshalb sind die beiden deutschen Wörter erste Wahl. On-Boarding: Klingt gut. Aber bedeutet eigentlich bloss: Der oder die neue Angestellte wird «eingearbeitet». Opportunität: Börsensprache. Heisst nichts anderes als «Möglichkeit» oder «Gelegenheit». Tönt aber kompetenter. Overtourism: Ganz einfach «zu viele Touristen». Ist deutsch. Und verständlich. Paper: Nichts anderes als ein «Papier» oder «Unterlagen». Paradigmenwechsel: Die «Basler Zeitung» berichtete darüber, dass die SP-Ko-Präsidentin «einen Paradigmenwechsel in der Basler Verkehrspolitik» wolle. Will sie eine «Kehrtwende» oder nur einen «Richtungswechsel»? Beides wäre genauer als der «Paradigmenwechsel». performen: Modewort. Bedeutet alles und nichts. Heutzutage «performen» vor allem Künstler auf der Bühne. Ob sie «singen», «trompeten», «tanzen» oder «ein Lied in den Saal schmettern» – das bringt das Wort «performen» nicht zum Ausdruck. Auch Wertpapiere «performen». Ob sie viel «Ertrag abwerfen» oder ob der «Wert steigt» – auch das bleibt offen. Perimeter: Planer- und Beamtendeutsch. «Gebiet» wäre besser und – wenn es unbedingt ein Fremdwort sein soll – auch «Areal». per se: Die abgetretene Stadtberner Bildungs- und Sozialdirektorin Franziska Teuscher sagte: «Ein Schulhaus steht per se für Zukunft.» Sie hätte «per se» weglassen können – der Satz hätte sich inhaltlich nicht geändert. «Per se» ist überflüssig. Immer. Person: Geschlechtergerechte Sprache in Ehren – aber manchmal kommt es zu Entgleisungen. Wenn etwa Radio SRF von einer «Interviewperson» spricht; wo es doch eigentlich um einen «Interviewten» oder eine «Interviewte» geht. persönlich: Wer sich in den Vordergrund stellen will, sagt nicht nur «ich», sondern «ich persönlich». Alle anderen lassen «persönlich» besser weg. Persönlichkeit: Die «Luzerner Zeitung» frohlockte: «Mit Elisabeth Burger gewinnt Caritas Aargau eine Persönlichkeit mit einer langen politischen Erfahrung.» Warum «Persönlichkeit»? Warum nicht einfach «Person»? Warum so unterwürfig? Interessanter wäre – wenn schon –, dass Burger zur Präsidentin gewählt wurde. physisch: Sogar der «Blick» versucht es hochgestochen: «Die physische Verfassung muss stimmen.» Warum nicht die «körperliche»? Ist nur zwei Buchstaben länger. Hinzu kommt: Zwischen «physisch» und «psychisch» besteht Verwechslungsgefahr. Zwischen «körperlich» und «geistig» nicht. Pilot: Nicht jeder «Pilot» kann fliegen. Denn manch ein «Pilot» ist kein Mensch aus Fleisch und Blut, sondern ein «Pilotversuch». PKW: In Deutschland ist ein Auto ein «Personenkraftwagen». In der Schweiz ein «Personenwagen». «PKW» ist in Deutschland die durchaus passende Abkürzung. In der Schweiz hingegen «PW». Wenn es überhaupt eine Abkürzung sein muss. Player: Ein Wort für Faule. Wer das Wort «Player» verwendet, muss nicht genau überlegen, was er eigentlich sagen möchte. In den Deutschschweizer Medien wurde «Player» letztes Jahr fast 10’000 Mal verwendet. Mal waren grosse Unternehmen wie Microsoft gemeint, mal mächtige Staaten wie die USA, dann wieder grosse Parteien wie die SVP, wichtige Organisationen wie die WHO, aber auch das Bundesamt für Wohnungswesen, Pensionskassen oder Initiativkomitees. positiv: Die «Berner Zeitung» berichtete über einen Fussballer, der nach einer Verletzung «noch positiv» gewesen sei. Auch «das Umfeld wollte positiv» sein. Die Formulierung stammt aus dem Englischen («to be positive») und aus dem Französischen («être positif»). Dabei könnten wir uns im Deutschen durchaus differenzierter ausdrücken: «hoffnungsvoll», «zuversichtlich» oder – wenn es ein Fremdwort sein muss – «optimistisch». postkolonial: Bedeutet eigentlich «die Zeit nach der Kolonialzeit betreffend». Aber das Wort wird mit den unterschiedlichsten Bedeutungen aufgeladen. Deshalb ist häufig unklar, was es bedeutet. Daher: meiden! präferieren: Imponierwort. «Bevorzugen» ist besser. präventiv: Der «Blick» macht schon wieder auf klug, wenn er von «präventiven Wolfsabschüssen» berichtet. Warum nicht von «vorsorglichen Wolfsabschüssen»? Oder noch besser nur von «Wolfsabschüssen»? Preisanpassung: Marketingsprache. Woran werden denn die «Preise angepasst»? An die Gewinnerwartungen der Aktionäre? Wahrscheinlich schon. Denn «Preisanpassungen» sind stets «Preiserhöhungen». Und deshalb sollten wir sie auch als solche bezeichnen. preisintensiv: Ebenfalls Marketingsprache. Bedeutet «teuer». Preismassnahme: Nochmals Marketingsprache. Bedeutet «Preiserhöhung». Siehe auch «Preisanpassung». Prekariat: «Prekariat raus, Oberschicht rein.» Das war eine Schlagzeile von SRF zum Wohnungsmarkt. «Arme raus, Reiche rein» wäre anschaulicher. Oder wenn es sein muss: «Unterschicht rein, Oberschicht raus.» Wer das Wort «Prekariat» verwendet, hat ein «prekäres» Verhältnis zur deutschen Sprache. priorisieren: Heisst eigentlich «bevorzugen» oder «vorziehen». proaktiv: Manchmal führen Fremdwörter dazu, dass der Autor zwei Mal das Gleiche sagt (siehe «final»). Manchmal führen sie auch dazu, dass sich der Autor selber widerspricht. Zum Beispiel in der «Berner Zeitung»: «Nachträglich hätten die Behörden zusammen mit den Veranstaltern proaktiv und transparent informieren sollen.» Ja, was nun? «Nachträglich» oder «proaktiv»? Provenienz: Kunsthistorikerjargon. Bedeutet «Herkunft». Was erst noch kürzer ist. Reality-Show: Kommt häufig am Fernsehen. Doch «Reality-Show» ist ein Widerspruch in sich. Handelt es sich um die «Realität»? Oder doch nur um eine «Show»? Regularien: SRF informierte uns darüber, dass es «Regularien für die Ausbeutung des Meeresbodens» brauche. Gemeint waren «Regeln». regulieren: Nichtssagender Oberbegriff. Wenn es um Wölfe geht, ist meist «töten» oder «abschiessen» gemeint. Wenn es um Pestizide geht, ist «einschränken» oder «verbieten» gemeint. Warum also nicht genau das schreiben? Resort: Modewort. Ist einfach ein «Feriendorf» oder eine «Ferienanlage». Respekt: Die Leute haben «Respekt vor einer Ansteckung», «vor einer neuen Aufgabe» oder «vor einer Abfahrtsstrecke». Sie wollen ja nicht sagen, dass sie sich «fürchten» oder sogar «Angst haben». restituieren: Jargon – häufig unter Kunsthistorikern. Siehe auch «Provenienz». «Restituieren» bedeutet «zurückgeben». Klingt aber weniger bedeutsam. Roadtrip: Warum nicht «Autoreise» oder «Motorradreise»? Dann weiss jeder, worum es geht. Allerdings: Ein «Roadtrip» klingt schon ein bisschen abenteuerlicher. sanktionieren: Ein Wort, das die Gefahr von Missverständnissen in sich birgt. Denn es kann genauso gut «gutheissen» bedeuten wie «ahnden», «bestrafen», «büssen» oder «boykottieren». Also besser meiden. schlussendlich: Vermischung von «schliesslich» und «endlich» (siehe auch «letztendlich»). schultern: Die «Berner Zeitung» berichtete drüber, dass die «Schweizer Wirtschaft bei Ausfuhren in die USA hohe Zölle schultern» muss. «Schultern» ist ein Allerweltswort wie «stemmen» (siehe dort). Zölle «schultert» man nicht, denn man trägt sie nicht mit sich herum. Man «entrichtet» sie. Schummelei: Verbreitete sich nach Bekanntwerden des VW-Dieselskandals. Warum war bloss immer nur von einer «Schummelei» die Rede, wo es doch ein handfester «Betrug» war? Scooter: Wieder ein doppeldeutiges Wort. Kann ein «Trottinett» oder ein «Motorroller» sein. seitwärts: Wirtschaftsjargon. Börsenkurse bewegen sich angeblich «seitwärts». Wer das verstehen will, muss ein Diagramm vor Augen haben. Wenn sich Kurse «seitwärts bewegen» heisst das, dass sie sich gar nicht bewegen. Sie sind «stabil», «stagnieren» oder «verharren auf dem gleichen Niveau». Selbstwahlrestaurant: Neumodischer Ausdruck für «Selbstbedienungsrestaurant». Ist aber unsinnig. Jedes Restaurant ist ein «Selbstwahlrestaurant». Denn der Gast kann wählen, was er essen oder trinken möchte. seriös: Stammt aus dem Englischen oder aus dem Französischen: «serious problems» oder «des problèmes sérieux». Wenn deutschsprachige Medien von «seriösen Problemen» schreiben, dann geht es mitnichten darum, dass diese Probleme «vertrauenswürdig» sein könnten, sondern dass es sich um «ernsthafte Probleme» handelt. Sexarbeit: Ist eine Verharmlosung. Mit dem Wort «Sexarbeit» tun wir so, als wäre «Prostitution» eine Arbeit wie jede andere auch. Ist sie aber nicht. Manchmal wäre es gut, wenn wir bewährte Begriffe wie «Prostitution» beibehalten würden. Aber wir sollten auch nicht unbedingt in die alten Zeiten zurückfallen, als es noch «gewerbsmässige Unzucht» hiess. Slot: Der «Berner Zeitung» entnahmen wir, dass Ursula von der Leyen «in der Woche vor Weinachten einen Slot für Ignazio Cassis frei hätte». Das heisst: «Sie hatte Zeit.» Oder: «Sie hatte kurz Zeit.» Spielermaterial: Die «Berner Zeitung» analysierte das «Spielermaterial» des Schlittschuh-Clubs Bern (SCB). Einen menschenverachtenderen Ausdruck für die «Spieler» dürfte es kaum geben. Spin-off: Wieder die «Berner Zeitung»: «Das sind zwei Firmen, die von Absolventen der Fachhochschule als Spin-off gegründet wurden.» Für Laien – und vermutlich auch für viele Journalisten ist das unverständlich. Ein «Spin-off» ist eine Geschäftseinheit, die aus einer Firma oder von einer Universität ausgelagert wurde und nun ein rechtlich eigenständiges Unternehmen ist. Das könnte man ja auch so erklären. Wenn es überhaupt wichtig ist. Stakeholder: Kann alles Mögliche sein: «Angestellter», «Kunde», «Lieferant», «Bank» – einfach jemand, der aus irgendeinem Grund ein Interesse an einer Firma hat. Standardsituation: Oder auch einfach nur «Standard». Im Fussball ein Sammelbegriff für ganz unterschiedliche Sachen wie «Penalty», «Freistoss», «Corner» oder «Einwurf». Warum nur reden Fussballreporter ständig von «Standardsituationen», wenn sie mühelos sagen könnten, was Sache ist. stemmen: Einst brauchte es viel Kraft, damit man etwas «stemmen» konnte. Ein Sportler «stemmte» etwa einen schweren Pokal in die Höhe. «Stemmen» war einmal ein sehr anschauliches Wort. Aber heute? Heute ist daraus ein Wort geworden, das alles und nichts bedeutet. Wenn wir den Zeitungen Glauben schenken wollen, dann werden «Herausforderungen gestemmt», «Umsetzungen gestemmt», «Mieten gestemmt», «Klinikkosten gestemmt» – ja, laut der «Sonntags-Zeitung» wird sogar «Geld gestemmt». Gemeint war: «Geld investiert.» studiert: Manchmal ist von «studierten Juristen» die Rede. Dann stellt sich gleich die Frage: Gibt es auch Juristen, die nicht «studiert» haben? Eher nicht. Das wären dann «Hochstapler». Tabu: Journalisten sprechen gerne über «Tabuthemen» Nur beweisen sie damit, dass das Thema eigentlich gar kein «Tabu» ist. Also: Hände weg vom Wort «Tabu». Technologie: Bedeutet eigentlich «die Lehre der Technik». Meistens ist mit «Technologie» bloss «Technik» gemeint. Aber «Technologie» klingt halt ein bisschen wissenschaftlicher. tektonische Plattenverschiebung: In einem Interview mit dem abtretenden Chef des Amtes für Kultur des Kantons Bern meinten die «Bund»-Journalisten: «In Ihre Amtszeit fielen diverse tektonische Plattenverschiebungen.» Das ist Unsinn. Im Amt für Kultur gibt es keine «tektonischen Plattenverschiebungen». Und auch bei Wahlen gibt es keine «tektonischen Plattenverschiebungen», selbst wenn das Wichtigtuer unter den Journalisten gerne behaupten. Eine «tektonische Plattenverschiebung» gibt es auf Island. Und dort ist sie ein ernsthaftes Problem. Thema: SRF meldete über sich selber: «Wir haben das Thema, dass wir möglichst viele ausbilden müssen.» Dabei hat SRF nicht ein «Thema», sondern eine «Aufgabe» oder ein «Problem». Thematik: Blähwort für «Thema». Oder auch für «Aufgabe» oder für «Problem». Siehe auch «Thema». thermische Verwertung: Die Berner Young Boys geben die Getränke im Stadion in Holzbechern ab. Leider lassen sich diese nicht auswaschen. Deshalb werden sie nun «thermisch verwertet». Oder anders gesagt: Sie werden «verbrannt». toxisch: Mittlerweile ist alles «toxisch»: Beziehungen, Partner, Konstellationen, das Arbeitsklima, sogar Aktien – und vor allem Männlichkeit. Damit ist aber wenig gesagt. Denn «toxisch» bedeutet einfach «giftig». Meist ist aber «bösartig», «gefährlich», «schädlich» oder «zermürbend» gemeint. Warum also nicht diese wunderbaren deutschen Wörter verwenden? triggern: Modewort. «Warum triggert uns eine spanische Erdbeere so sehr?», fragte die «Berner Zeitung». Sie hätte auch «Warum stört uns …» schreiben können. unregelmässig: In Tamedia-Zeitungen war von «unregelmässigen Verträgen» die Rede. Gemeint waren «unsaubere», vielleicht sogar «gesetzwidrige». Was wirklich das Problem mit den Verträgen war, erfuhren die Leser nicht. Unregelmässigkeit: Normalerweise geht es bei «Unregelmässigkeiten» nicht um einen falschen Rhythmus, sondern um einen «Fehler», eine «Täuschung» oder sogar um einen «Betrug». Warum also das ungenaue Wort «Unregelmässigkeiten»? Unschärfe: Der «Bund» berichtete über die «Unschärfen der Prognostiker». Was eine «Unschärfe» ist? Ein «Fehler». Im Artikel ging es nämlich darum, dass die Prognostiker vor den Wahlen falsch gelegen hatten. «Unschärfe» ist ein verharmlosender Ausdruck. Warum das Kind nicht beim Namen nennen? unschuldig: In der Kriegsberichterstattung ist häufig von «unschuldigen» Zivilisten die Rede. Da stellt sich sogleich die Frage: Gibt es auch «schuldige» Zivilisten? Und ist deren Leben weniger wert? Unschuldsvermutung: Die «Sonntags-Zeitung» berichtete, die Staatsanwaltschaft St. Gallen habe einen «Anwalt, für den die Unschuldsvermutung gilt, angeklagt». Die «Unschuldsvermutung» ist ein juristischer Begriff. Sie gilt, solange jemand nicht verurteilt ist. Laien werden sich aber fragen, weshalb die Staatsanwaltschaft den Anwalt anklagt, wenn sie doch vermutet, er sei unschuldig. Die «Unschuldsvermutung» ist in einem Zeitungsartikel unnötig. Allenfalls könnte man von einem «mutmasslichen Betrüger» sprechen. So, wie das früher der Fall war. unterwegs: Wer Zeitungen liest, erfährt, dass Menschen «mit vorgefassten Meinungen unterwegs» sind, dass sie «digital unterwegs» sind, «asketisch unterwegs», «musikalisch unterwegs», andere sind «zweisprachig unterwegs» oder «faktenfrei unterwegs». «Unterwegs» lässt sich entweder streichen oder mit einem kraftvollen Verb ersetzen. urban: Bedeutet nichts anderes als «städtisch». Vakzin: Ist ein «Impfstoff». verbale Drohgebärde: Nichts anderes als eine «Drohung». Verbindlichkeiten: Sind ganz einfach «Schulden». vertikal: Warum nicht «senkrecht»? Verwerfung: Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter sagte in ihrer Neujahrsansprache: «Hätten wir diese Demut vor der Demokratie nicht, würde jede Entscheidung zu Verwerfungen führen.» Was sie mit den «Verwerfungen» wohl meinte? Weiss sie es selber? virtuell: Wieder der «Tages-Anzeiger»: «Es folgt ein virtuelles Gespräch am Computerbildschirm.» Frage: Was soll das Wort «virtuell»? War es ein Gespräch? Oder war es keines? Visibilität: Der «Tages-Anzeiger» berichtete von Künstlerinnen, die «mit ihrer Kunst für mehr Visibilität sorgen möchten». Die Künstlerinnen wollen also für «Sichtbarkeit» sorgen – aber offenbar nicht für Verständlichkeit. Sonst würden sie nicht von «Personen mit Vulven sprechen». Es sieht aus, als ob die Künstlerinnen möglichst unter sich bleiben möchten. volatil: Eigentlich Börsensprache, wird aber mittlerweile für alles Mögliche verwendet. Bedeutet «stark schwankend». Volunteers: Für einmal wäre das deutsche «Freiwillige» ebenso falsch. Gemeint sind nämlich nicht Leute, die freiwillig einen Einsatz leisten, sondern gratis. Richtig wäre deshalb der etwas verstaubte Begriff «Ehrenamtliche». vulnerabel: Das Wort «vulnerabel» begann während der Corona-Pandemie seine Karriere. Heisst nichts anderes als «empfindlich», «anfällig», «verletzlich», «verwundbar» oder «gefährdet». Es gäbe also eine ganze Reihe genauer Alternativen, die jeder versteht – auch ohne Hochschulabschluss. wettbewerbsintensiv: Die «NZZ» informierte uns in einem Artikel über die Swisscom: «Der italienische Markt ist wettbewerbsintensiv und stark fragmentiert.» Das ist Marketingsprache. Wie alle Zusammensetzungen mit «-intensiv». Der italienische Markt ist ganz einfach «umkämpft» und stark «aufgespaltet». wie: In letzter Zeit sind solche Sätze in Mode gekommen: «Ich habe es wie vergessen.» Der Zuhörer fragt sich: «Vergessen»? «Fast vergessen?» Oder «nicht vergessen»? witterungstechnisch: Verlegenheitswort. Zum Beispiel verwendet, als ein Skirennen verschoben werden musste. Dabei ist an der Witterung nichts «technisch», sondern «natürlich». Zusammensetzungen mit «-technisch» sind meistens ebenso sinnlos wie Zusammensetzungen mit «-mässig». woke: Modewort. Heisst «achtsam», «aufmerksam», «bewusst», «sensibel» oder «wachsam». Zeitachse: Schlecht drücken sich nicht nur Journalisten aus, sondern auch Beamte. Der Kanton Luzern beklagte sich über den Bund: «Beantragte Massnahmen in der Grössenordnung von rund 200 Millionen Franken werden vom Bund nicht unterstützt oder auf der Zeitachse nach hinten verschoben.» Wer das verstehen will, muss sich ein Diagramm vorstellen – mit «Zeitachse». Dabei ginge es ganz einfach: Der Bund hat den Strassenausbau «aufgeschoben». zeitintensiv: Wieder ein Modewort. Bedeutet «aufwendig» oder «zeitraubend». zeitkritisch: Heisst eigentlich «dringend». zeitnah: Ein wunderbares Wort für Schaumschläger. Alle anderen, die sich nicht festlegen wollen, sagen «bald» oder «rasch». Und alle, die sich festlegen, sagen «heute», «morgen» oder «nächste Woche». Zivilbevölkerung: Gemeint ist eigentlich immer die «Bevölkerung». Zivilgesellschaft: Und hier die «Gesellschaft». Dass diese zivil ist, versteht sich von selbst. Themenbezogene Interessenbindung der Autorin/des AutorsKeine_____________________➔ Solche Artikel sind nur dank Ihren SPENDEN möglich. Spenden an unsere Stiftung können Sie bei den Steuern abziehen.Mit Twint oder Bank-App auch gleich hier:_____________________Meinungen in Beiträgen auf Infosperber entsprechen jeweils den persönlichen Einschätzungen der Autorin oder des Autors.


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  • Masterplan: Frankreich strebt 30.000 Schnelllader für Pkw und Lkw an
    von Cora Werwitzke am 20. April 2026 um 07:30

    Frankreichs Regierung will die Anzahl von Schnellladern an Autobahnen und Bundesstraßen vervielfachen. In einem Masterplan fixiert der Verkehrsminister das Ziel, bis 2035 rund 30.000 Schnellladepunkte für Mittel- und Langstreckenfahrten zu realisieren, darunter 8.000 Einheiten für Lkw.

  • Vercel Confirms Security Breach via Compromised Third-Party AI Tool
    von Jakob Steinschaden am 20. April 2026 um 07:13

    Cloud platform Vercel publicly disclosed a security incident on Sunday: unknown attackers gained unauthorized access to the company’s internal systems. The attack was carried out via a compromised third-party AI tool and potentially affects a limited number of customers. Vercel was valued at $9.3 billion in its most recent funding round in September 2025, with an investment of $300 million, and is among the companies that have benefited significantly from the AI boom of recent years. What is Vercel? Vercel is a US-based cloud provider headquartered in San Francisco, founded in 2015 by Guillermo Rauch under the name ZEIT. The company operates a Platform-as-a-Service solution specializing in the deployment and hosting of web applications. Vercel is also the developer and maintainer of Next.js, one of the most widely used open-source web frameworks in the React ecosystem, recording around six million weekly downloads. Vercel is not only a provider of an AI cloud giving its customers consolidated access to AI models, but also simultaneously the provider of the vibe coding tool v0. Its customers include companies such as IBM, Uber, Nike, Walmart, McDonald’s, and GitHub. In recent years, the platform has established itself as something of a standard for deploying modern frontend applications. What happened? According to Vercel’s security bulletin, the incident stems from a compromise of Context.ai, a third-party AI tool used by a Vercel employee. Through this vulnerability, the attackers were able to take over the affected employee’s Google Workspace account and from there gain access to parts of Vercel’s infrastructure. Specifically, the attackers gained access to so-called environment variables that had not been marked as „sensitive.“ Variables designated as „sensitive“ are stored encrypted by Vercel and, based on current knowledge, could not be viewed. However, the variables not classified as sensitive could be read — and in some cases apparently still contained security-relevant information such as API keys or database credentials. Vercel CEO Guillermo Rauch stated on the platform X that the attackers were able to gain further access through the enumeration of these non-sensitive variables. The company classifies the attackers as highly sophisticated and points to their speed and detailed knowledge of Vercel’s systems. Rauch expressed the suspicion that the attackers may have been able to act more quickly with the assistance of AI. Who is affected? Vercel states that it has so far identified only a limited number of customers whose credentials were compromised. These customers were contacted directly and asked to rotate their credentials immediately. Those who were not contacted have, according to Vercel, no current reason to assume that their own data is affected. However, the scope extends beyond Vercel: according to the company, the OAuth app of Context.ai was part of a broader attack that could potentially have affected hundreds of users across various organizations. Vercel has published a specific Indicator of Compromise (IoC) and recommends that Google Workspace administrators check their environments for the relevant OAuth app. The incident is receiving particular attention in the crypto industry: numerous decentralized applications and Web3 projects use Vercel as frontend infrastructure, meaning the potential exposure of API keys and credentials poses immediate risks in that space. Following an analysis of its own supply chain, Vercel confirmed that the open-source projects Next.js and Turbopack are not affected. Who is behind it? On April 19, a post appeared on the hacking forum BreachForums under the name „ShinyHunters,“ offering access to Vercel data and source code for sale for two million US dollars. ShinyHunters is a hacker group active since 2019 that has previously been linked to attacks on Wattpad, Tokopedia, and AT&T Wireless, among others. Whether the claims in this case are substantiated has not yet been independently verified. Vercel and the competition Vercel operates in a market it shares primarily with Netlify and Cloudflare Pages. All three platforms offer cloud-based deployment for web applications but differ in their areas of focus. Vercel is considered the leader in the Next.js application space and offers the closest integration with the React ecosystem. Netlify positions itself as a framework-agnostic alternative with built-in additional features such as form handling and identity management. Cloudflare Pages, in turn, stands out with a global edge network of over 300 locations, unlimited bandwidth on the free tier, and particularly low latencies — an advantage the company owes to its existing CDN infrastructure. Vercel is working with the cybersecurity firm Mandiant, other cybersecurity companies, and law enforcement agencies to investigate the incident. The platform’s services remain operational. The company has already made improvements to the dashboard, including an overview page for environment variables and a simplified management interface for sensitive variables. Der Beitrag Vercel Confirms Security Breach via Compromised Third-Party AI Tool erschien zuerst auf Trending Topics.

  • Vercel bestätigt Hacker-Angriff, der womöglich durch KI beschleunigt wurde
    von Jakob Steinschaden am 20. April 2026 um 07:07

    Die Cloud-Plattform Vercel hat am Sonntag einen Sicherheitsvorfall öffentlich gemacht: Unbekannte verschafften sich unbefugt Zugang zu internen Systemen des Unternehmens. Der Angriff erfolgte über ein kompromittiertes Drittanbieter-KI-Tool und betrifft potenziell eine begrenzte Anzahl von Kunden. Vercel wurde bei der letzten Finanzierungsrunde im September 2025 bei einem Investment von 300 Mio. Dollar mit 9,3 Milliarden US-Dollar bewertet und gehört zu jenen Unternehmen, die deutlich vom AI-Boom der letzten Jahre profitierten. Was ist Vercel? Vercel ist ein US-amerikanischer Cloud-Anbieter mit Sitz in San Francisco, der 2015 von Guillermo Rauch unter dem Namen ZEIT gegründet wurde. Das Unternehmen betreibt eine Platform-as-a-Service-Lösung, die sich auf das Deployment und Hosting von Webanwendungen spezialisiert hat. Vercel ist außerdem der Entwickler und Maintainer von Next.js, einem der meistgenutzten Open-Source-Webframeworks im React-Ökosystem, das rund sechs Millionen wöchentliche Downloads verzeichnet. Vercel ist nicht nur Anbieter einer AI-Cloud, um seinen Kunden gesammelten Zugang zu KI-Modellen zu geben, sondern auch gleichzeitig Anbieter des Vibe-Coding-Tools v0. Zu den Kunden zählen Unternehmen wie IBM, Uber, Nike, Walmart, McDonald’s und GitHub. Die Plattform hat sich in den vergangenen Jahren als eine Art Standard für das Deployment moderner Frontend-Anwendungen etabliert. Was ist passiert? Laut Vercels Security Bulletin geht der Vorfall auf eine Kompromittierung von Context.ai zurück, einem Drittanbieter-KI-Tool, das ein Vercel-Mitarbeiter nutzte. Die Angreifer konnten über diese Schwachstelle den Google-Workspace-Account des betroffenen Mitarbeiters übernehmen und sich von dort aus Zugang zu Teilen der Vercel-Infrastruktur verschaffen. Konkret erlangten die Angreifer Zugriff auf sogenannte Environment-Variablen, die nicht als „sensibel“ markiert waren. Als „sensibel“ gekennzeichnete Variablen werden bei Vercel verschlüsselt gespeichert und konnten nach aktuellem Kenntnisstand nicht eingesehen werden. Die nicht als sensibel eingestuften Variablen ließen sich jedoch auslesen – und enthielten offenbar in manchen Fällen trotzdem sicherheitsrelevante Informationen wie API-Keys oder Datenbankzugänge. Vercel-CEO Guillermo Rauch erklärte auf der Plattform X, dass die Angreifer sich über die Enumeration dieser nicht-sensiblen Variablen weiteren Zugang verschaffen konnten. Das Unternehmen stuft die Angreifer als hochgradig versiert ein und verweist auf deren Geschwindigkeit und detaillierte Kenntnis von Vercels Systemen. Rauch äußerte den Verdacht, dass die Angreifer durch KI-Unterstützung beschleunigt agieren konnten. Wer ist betroffen? Vercel gibt an, bislang nur eine begrenzte Anzahl an Kunden identifiziert zu haben, deren Zugangsdaten kompromittiert wurden. Diese wurden direkt kontaktiert und aufgefordert, ihre Credentials umgehend zu rotieren. Wer nicht kontaktiert wurde, hat laut Vercel derzeit keinen Grund zur Annahme, dass eigene Daten betroffen sind. Allerdings geht die Reichweite über Vercel hinaus: Laut dem Unternehmen war die OAuth-App von Context.ai Teil eines breiteren Angriffs, der potenziell Hunderte Nutzer in verschiedenen Organisationen betroffen haben könnte. Vercel hat einen konkreten Indicator of Compromise (IoC) veröffentlicht und empfiehlt Google-Workspace-Administratoren, ihre Umgebung auf die betreffende OAuth-App zu überprüfen. Besondere Aufmerksamkeit erhält der Vorfall in der Krypto-Branche: Zahlreiche dezentrale Anwendungen und Web3-Projekte nutzen Vercel als Frontend-Infrastruktur, weshalb die potenzielle Offenlegung von API-Keys und Zugangsdaten dort unmittelbare Risiken mit sich bringt. Vercel bestätigte nach einer Analyse der eigenen Lieferkette, dass die Open-Source-Projekte Next.js und Turbopack nicht betroffen sind. Wer steckt dahinter? Auf dem Hacking-Forum BreachForums tauchte am 19. April ein Beitrag unter dem Namen „ShinyHunters“ auf, in dem Zugang zu Vercel-Daten und Quellcode für zwei Millionen US-Dollar zum Verkauf angeboten wurde. ShinyHunters ist eine seit 2019 aktive Hackergruppe, die in der Vergangenheit unter anderem mit Angriffen auf Wattpad, Tokopedia und AT&T Wireless in Verbindung gebracht wurde. Ob die Ansprüche in diesem Fall belastbar sind, ist noch nicht unabhängig verifiziert. Vercel und der Wettbewerb Vercel operiert in einem Markt, den es sich vor allem mit Netlify und Cloudflare Pages teilt. Alle drei Plattformen bieten Cloud-basiertes Deployment für Webanwendungen, unterscheiden sich aber in ihren Schwerpunkten. Vercel gilt als führend im Bereich Next.js-Anwendungen und bietet die engste Integration mit dem React-Ökosystem. Netlify positioniert sich als Framework-agnostische Alternative mit integrierten Zusatzfunktionen wie Formular-Handling und Identitätsmanagement. Cloudflare Pages wiederum punktet mit einem globalen Edge-Netzwerk aus über 300 Standorten, unlimitierter Bandbreite im kostenlosen Tarif und besonders niedrigen Latenzen – ein Vorteil, den das Unternehmen seiner bestehenden CDN-Infrastruktur verdankt. Vercel arbeitet bei der Aufklärung des Vorfalls mit der IT-Sicherheitsfirma Mandiant, weiteren Cybersecurity-Unternehmen und Strafverfolgungsbehörden zusammen. Die Dienste der Plattform sind weiterhin in Betrieb. Das Unternehmen hat bereits Verbesserungen im Dashboard vorgenommen, darunter eine Übersichtsseite für Environment-Variablen und eine vereinfachte Verwaltung sensibler Variablen. Der Beitrag Vercel bestätigt Hacker-Angriff, der womöglich durch KI beschleunigt wurde erschien zuerst auf Trending Topics.

  • Audi und SAIC planen vier neue AUDI-Modelle
    von Sebastian Schaal am 20. April 2026 um 07:00

    Die beiden Partner Audi und SAIC bauen ihre Kooperation rund um die Submarke AUDI weiter aus. Geplant sind ein eigenes Entwicklungszentrum für die Marke und gleich vier neue Modelle, die auf einer weiterentwickelten Plattform basieren sollen.

  • DAX erneut schwach – Heidelberg Materials, MLP, Siemens, Siemens Health, TUI und Verbio im Check
    von Thomas Bergmann am 20. April 2026 um 07:00

    Der DAX gibt zum Wochenstart erneut nach, nachdem die Hoffnung auf eine schnelle Entspannung im Nahen Osten schon wieder verpufft ist. Die erneute Eskalation rund um die Straße von Hormus treibt die Ölpreise an – höhere Energiekosten bleiben damit ein Bremsklotz für Europa und Asien, während die deutschen Erzeugerpreise zugleich die Abhängigkeit von Energieimporten unterstreichen.

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Spanische Radios gehören zu den vielfältigsten Radiolandschaften Europas und bietet eine energiegeladene Mischung aus Pop‑Hits, Rock, Dance, Latino‑Sounds und regionalen Kultprogrammen.

Pop & Soft Hits

España – 80er, 90er, Pop

Spaniens grösster Hit‑Sender

Los 40 Dance ist ein offizieller Ableger von Los 40 und wird als aktiver Sender geführt. Spanische Dance‑Station, bestätigt in Spanien‑Listen.

Rock aus Spanien

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